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Donnerstag, 10. Oktober 2019 - 14:56 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Ex-Agent Mauss: Verteidiger beantragen Aussetzung des Verfahrens

Ex-Geheimagent Werner Mauss bestreitet die Vorwürfe gegen ihn.

Ex-Geheimagent Werner Mauss bestreitet die Vorwürfe gegen ihn. ( Foto: dpa)

Im zweiten Prozess gegen Ex-Geheimagent Werner Mauss haben die Verteidiger am Donnerstag beantragt, das Verfahren am Bochumer Landgericht auszusetzen. Hintergrund sei ein neuer Zeuge, der bestätigen solle, dass es sich bei den von Mauss im Ausland deponierten Vermögenswerten um Geld eines Geheimdienstes handele. Das solle nun in Ruhe außerhalb des Prozesses besprochen werden.

Mauss bestreitet Vorwürfe

Dem inzwischen 79-Jährigen wird vorgeworfen, rund 14 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Der in Rheinland-Pfalz wohnende Mauss bestreitet das. Mauss war in einem ersten Verfahren im Oktober 2017 zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Dieses Urteil hatte der Bundesgerichtshof jedoch aufgehoben.

Die Bochumer Richter entschieden über den Antrag auf Aussetzung noch nicht. Mauss hatte schon im ersten Verfahren behauptet, dass ihm das Geld von ausländischen Staaten zur Finanzierung seiner Agententätigkeit zur Verfügung gestellt worden sei.

|lrs

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