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Mittwoch, 15. Mai 2019 - 20:38 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Eulen Ludwigshafen nach 23:23 gegen TVB Stuttgart praktisch abgestiegen

Er ist wieder da; Alexander Feld. Foto: KUNZ

Er ist wieder da; Alexander Feld. Foto: KUNZ

 

„Es kommt nicht drauf an, wie man kommt. Es kommt drauf an, wie man geht.“ Der Leitsatz des Trainers für die letzten vier Saisonspiele der Eulen Ludwigshafen – drei davon daheim. Ben Matschke will Leistung sehen. Die sah er am Mittwochabend beim 23:23 (11:9) des Handball-Bundesliga-Schlusslichts gegen TVB Stuttgart.

Der Glaube schwindet

Viele Plätze blieben leer – der Glaube an „das Wunder Ludwigshafen 2.0“ ist erloschen. Die Mannschaft – ohne Pascal Durak – mit der fast chronischen Abschlussschwäche. Erst in der 20. Minute gelang David Spiler das vierte Eulen-Tor (4:6). Großartig Spilers 6:7 mit raffinierter Bogenlampe (23.). Drei Minuten vor der Pause die erste Führung der Eulen: Alexander Falk fängt den Ball ab, Gunnar Dietrich bedient den nach vorne stürmenden Falk – 10:9. Zur Pause führte das Schlusslicht 11:9 nach Alexander Felds drittem Treffer.
Der Spielmacher, nach einem Achillessehnenriss erst letzten Sonntag zurückgekehrt, zeigte auch in der Abwehr seine Klasse. Sein Ausfall, die schweren Verletzungen von Azat Valiullin - zwei Gründe für den unbefriedigenden Saisonverlauf.
Mit seinem fünften Treffer stellte Feld 20 Minuten vor dem Ende auf 17:14.

Bitter - alte Klasse

Dann aber die berühmte Schwächephase: Erst scheiterte Kreisläufer Freddy Stüber an „Jogi“ Bitter, dann fand Valiullin im Ex-Nationaltorwart seinen Meister. Aber „Johnny“ Scholz antwortete: 18:15. Großartig die siebte Parade von Matej Asanin in der 44. Minute gegen Ex-Eule David Schmidt. In der 46. Minute parierte Asanin erneut heldenhaft - diesmal gegen Tobias Schimmelbauer. Aber Jerome Müller zog eine Fahrkarte.

Falks Super-Tor

Weltklasse das 21:18 – Falk mit der Rückhand. Aber der TVB blieb dran – auch dank Schmidt (fünf Treffer). 78 Sekunden vor Schluss führten die Eulen 23:22 - und hatten Ballbesitz. Aber Dietrich scheiterte an Bitter. Ausgleich Dominik Weiß. Noch 36 Sekunden. In der letzten Sekunde scheiterte Feld am Pfosten. Wie bitter!





 

|zkk