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Dienstag, 12. November 2019 - 14:18 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Sprengfallen in der Westpfalz: Ermittlungen abgeschlossen

Durch eine Sprengfalle war im März ein Allgemeinmediziner in Enkenbach-Alsenborn ums Leben gekommen. Als Täter gilt ein Gartenbauunternehmer aus Mehlingen, der sich rächen wollte.

Durch eine Sprengfalle war im März ein Allgemeinmediziner in Enkenbach-Alsenborn ums Leben gekommen. Als Täter gilt ein Gartenbauunternehmer aus Mehlingen, der sich rächen wollte. ( ArchivRFoto: VIEW)

Nach dem tödlichen Sprengstoffanschlag im März auf einen 64 Jahre alten Arzt in Enkenbach-Alsenborn (Kreis Kaiserslautern) sind die Ermittlungen abgeschlossen. Wie der Leitende Oberstaatsanwalt Udo Gehring am Dienstag mitteilte, wurden keine weiteren Sprengfallen entdeckt. Als Täter steht ein 59-jähriger Gartenbauunternehmer aus Mehlingen fest. Hinweise, dass außer ihm noch weitere Täter am Bau der Fallen beteiligt waren, hätten sich nicht ergeben, so die Staatsanwaltschaft weiter.

Mehrere Menschen durch Sprengfallen verletzt

Am 1. März 2019 war der Allgemeinmediziner nach der Explosion einer Sprengfalle vor seiner Praxis ums Leben gekommen. Der 59-jährige Täter nahm sich am selben Tag das Leben, hatte vor seinem Suizid aber noch weitere Sprengfallen bei Personen versteckt, mit denen er Streit hatte und an denen er sich rächen wollte. Ein mit Sprengstoff präpariertes Holzscheit explodierte am 3. März in einem Holzofen in Otterberg. Drei Menschen wurden dabei verletzt. Eine weitere Sprengstofffalle wurde in Fischbach ebenfalls in einem Holzscheit entdeckt. In den folgenden Wochen suchte die Polizei 60 Objekte nach verdächtigen Gegenständen ab – in der Region, aber auch in anderen Bundesländern. Weitere Fallen seien nicht gefunden worden, so die Staatsanwaltschaft.

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