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Freitag, 20. September 2019 - 12:48 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

„Club“-Legende Dieter Nüssing lobt den neuen FCK-Coach

Gut gestimmt: der neue FCK-Coach Boris Schommers.

Gut gestimmt: der neue FCK-Coach Boris Schommers. ( Foto: KUNZ)

 

Am Samstag (14 Uhr) erlebt Boris Schommers seinen Einstand als Cheftrainer des 1. FC Kaiserslautern. Am 9. Spieltag der Dritten Liga ist der 1. FC Magdeburg zu Gast auf dem Betze. Im Kader des FCM steht der Ex-Lauterer Manfred Osei-Kwadwo. Gewarnt sind die Roten Teufel vor Magdeburgs Torjäger Christian Beck. Der stand auch beim FCK schon auf der Wunschliste. 17.240 Karten für das Spiel sind bislang verkauft. Schiedsrichter der Partie ist Mitja Stegemann (31) aus Bonn.

 

 

FCK mit Schad

Der neue FCK-Trainer Schommers kann bei seinem Debüt auf Rechtsverteidiger Dominik Schad bauen. Der pausierte während er Woche wegen einer Sprunggelenkblessur. Über die Taktik in dem sehr wichtigen Heimspiel mag sich der Coach im Vorfeld nicht äußern – mit einem 4-4-2 ist zu rechnen. „Tore erzielen wir genug, aber wir bekommen viel zu viele Tore“, sagt Schommers, der seinen Spielern sehr deutlich machen will, „das das Spielfeld zwei Richtungen hat, und nicht nur eine.“

 

 

Kühlwetter begeistert vom Wiedersehen

Dieter Nüssing, im Koblenzer Stadtteil Güls geboren, ist eine Legende des 1. FC Nürnberg. Nüssing, der Ex-Kapitän, gerade 70 geworden, hat insgesamt 544 Spiele für den FCN bestritten. Noch immer ist der Ex-Profi als Talentsichter für seine große Fußball-Liebe unterwegs. Boris Schommers, dem neuen Trainer des 1. FC Kaiserslautern, stellt Nüssing ein gutes Zeugnis aus. Bei „Liga-Drei.de“ erklärt die „Club“-Ikone: „Der Boris hat das bei uns eigentlich richtig gut gemacht. Ordnung und Struktur reingebracht, den Spielern genau die Aufgaben gegeben, die sie auch erfüllen konnten.“

Die Spieler hätten wieder Biss gezeigt und Zweikämpfe gewonnen. Es gab Achtungserfolge wie das 0:0 gegen Dortmund und das 1:1 gegen Bayern München unter Schommers’ Regie. Nüssing sagt, am Abstieg sei Schommers nicht schuld: „Wir hatten in Nürnberg einfach keine Offensivkräfte, die verlässliches Bundesliga-Niveau verkörperten. Schommers musste leben mit dem, was wir hatten. Und das war nicht viel Gutes. Kein Trainer auf der Welt wäre mit diesem Kader in der 1. Bundesliga geblieben.“

FCK-Stürmer Christian Kühlwetter hat Boris Schommers in der U17 und U19 beim 1. FC Köln als Trainer kennengelernt, dreieinhalb Jahre unter seiner Regie gearbeitet. „Ich habe mich mega gefreut, ihn wiederzusehen. Das ist ein super Trainer, dem ich auch sehr viel verdanke“, sagt Kühlwetter. Er ist überzeugt, dass es beim FCK wieder aufwärts geht. Die Mannschaft habe in den Tagen nach der 1:6-Schmach von Meppen intern sehr intensiv das Spiel nach- und aufgearbeitet. Kühlwetter: „Wir wissen, dass der Trainer nicht schuld an der Niederlage war. Wir wissen, dass ein Trainer seinen Job deshalb verloren hat ....“

 

 

Vorschusslorbeer für den neuen FCK-Coach

Nüssing ist überzeugt, dass auch viel Substanz die Arbeit Schommers’ auf dem „Betze“ prägen wird, wenn man ihn agieren lässt. „Ich wünsche, dass er sich mit seinem frischen Verstand, seinen klaren Vorstellungen durchsetzen kann in diesem so schwierigen Kaiserslautern.“

www.liga-drei.de/fck-wofuer-steht-boris-schommers/

 

 

 

 

|zkk

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