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Mittwoch, 14. August 2019 - 12:08 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Bilfinger: Mannheimer Industriedienstleister verkauft Beteiligung und macht Verlust

Es läuft nicht rund bei Bilfinger. Foto: dpa

Es läuft nicht rund bei Bilfinger. Foto: dpa

Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger SE hat seine verbliebenen 16,5 Prozent der Beteiligung Julius Berger Nigeria Plc. verkauft. Die Firma Julius Berger hatte sich einst mit der damaligen Baufirma Bilfinger zusammengeschlossen und maßgeblich zum Erfolg der Bilfinger Berger AG beigetragen. Der letzte Rest von Berger lag in Afrika: Ein jahrelang zurückliegender Korruptionsfall bei der dortigen Berger-Tochter war der Anlass für eine mehrjährige Beobachtung der Bilfinger SE und für strenge Auflagen durch die amerikanische Börsenaufsicht gewesen, die das Unternehmen bis Ende 2018 eng kontrollierte. Bilfinger investierte deswegen in den vergangenen Jahren massiv in ein besseres System der Kontrolle und Überwachung. Den Erlös aus dem Verkauf des letzten Berger-Anteils bezifferte der Konzern am Mittwoch mit 10 Millionen Euro, die im zweiten Quartal verbucht worden seien. Trotz dieser Sondereinnahme hat der Mannheimer Konzern in der Periode einen Verlust verbucht.

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