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Donnerstag, 12. Oktober 2017 - 16:18 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

BASF sieht in TDI-Affäre keine Gefahr für Gesundheit

In der Ludwigshafener Großanlage der BASF wurden zwischen 25. August und 29. September 7500 Tonnen giftbelastetes TDI produziert. Foto: BASF

In der Ludwigshafener Großanlage der BASF wurden zwischen 25. August und 29. September 7500 Tonnen giftbelastetes TDI produziert. Foto: BASF

Nach der Lieferung des giftbelasteten Schaumstoff-Rohstoffs TDI aus einer Anlage des Ludwigshafener BASF-Stammwerks geht der Chemiekonzern nicht von Gesundheitsgefährdungen aus. Im Rahmen einer Risikobewertung hätten BASF-Experten erste Untersuchungen an verunreinigten Schäumen vorgenommen, teilte das Unternehmen mit. Die Ergebnisse und weitergehende Berechnungen zeigten, dass nicht von einer Gesundheitsgefährdung auszugehen sei. Die Details der Bewertung stelle die BASF den zuständigen Behörden und betroffenen Verbänden zur Verfügung. Von den 7500 Tonnen TDI, die einen höheren Wert der giftigen Chemikalie Dichlorbenzol aufwiesen, seien rund zwei Drittel noch nicht weiterverarbeitet worden.

Die Rückholaktion ist angelaufen



Die Rücknahmeaktion sei in enger Zusammenarbeit mit den rund 50 belieferten Kunden angelaufen. Ein Team von 75 BASF-Spezialisten arbeite gemeinsam mit den Kunden an der Klärung offener Fragen. Bei der seit Mittwoch geschalteten BASF-Hotline für Kunden und Verbraucher seien bisher etwa 300 Anrufe vor allem von Verbrauchern eingegangen. Ein großer Anteil der Anfragen betreffe Endprodukte wie beispielsweise Matratzen. Die telefonische Hotline für Kunden und Verbraucher ist zwischen 8 und 18 Uhr zu erreichen unter 0621 60-21919.
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