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Donnerstag, 25. Juli 2019 - 07:30 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

BASF: Mehr Jobs im Stammwerk und am Standort Ludwigshafen

Im Werksteil Friesenheimer Insel des BASF-Verbundstandorts Ludwigshafen stehen 50 Tanks, die die Produktionsanlagen mit Einsatzstoffen versorgen. Foto: BASF

Im Werksteil Friesenheimer Insel des BASF-Verbundstandorts Ludwigshafen stehen 50 Tanks, die die Produktionsanlagen mit Einsatzstoffen versorgen. Foto: BASF

Trotz der Ankündigung von BASF-Chef Martin Brudermüller, bis Ende 2021 zahlreiche Arbeitsplätze in der Unternehmensverwaltung zu streichen, wurde die Beschäftigung am Standort Ludwigshafen in den vergangenen zwölf Monaten erst noch einmal hochgefahren. Die Anzahl der Mitarbeiter sei um 774 auf 39.986 gestiegen, teilt die BASF im Zusammenhang mit der Vorlage der Geschäftsergebnisse im ersten Halbjahr 2019 mit. Dem Standort Ludwigshafen rechnet das Unternehmen neben der BASF SE, also dem Stammwerk des Chemiekonzerns, weitere Gruppengesellschaften in der Region zu – zum Beispiel die BASF-Lampertheim GmbH mit 850 Beschäftigten. Die Anzahl der Arbeitsplätze im Stammwerk stieg gegenüber Mitte 2018 um 580 auf 35.301. Als Grund nennt das Unternehmen Einstellungen in den Bereichen Produktion, Technologie und Digitalisierung.

6000 Jobs in der Verwaltung werden gestrichen

BASF-Chef Brudermüller plant, bis Ende 2021 weltweit rund 6000 Stellen in der Verwaltung abzubauen. Davon soll die Hälfte auf Deutschland entfallen und davon wiederum der größte Teil auf das Stammwerk. Die BASF setzt dabei vor allem darauf, Positionen, die durch altersbedingte Abgänge frei werden, nicht wieder zu besetzen. Zudem werden Mitarbeitern Abfindungen angeboten, wenn sie Aufhebungsvereinbarungen unterschreiben. Für das BASF-Stammwerk könnte das bedeuten, dass etwa jede dritte der rund 9000 Verwaltungsstellen gestrichen wird.

Gewinnerwartungen nach unten korrigiert

Anfang Juli musste die BASF ihre Erwartungen für 2019 deutlich nach unten korrigieren – schon zum zweiten Mal in sieben Monaten. Die BASF erwartet jetzt für das laufende Jahr einen weiteren Einbruch des operativen Gewinns vor Sondereinflüssen um bis zu 30 Prozent.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Hier geht es zum Kommentar.

|jeu

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