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Dienstag, 18. Februar 2020 - 14:53 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

BASF-Manager warnt vor China-Abhängigkeit

Kritisiert widersprüchliche Vorschriften in China: BASF-Manager und Präsident der EU-Handelskammer in China, Wuttke.

Kritisiert widersprüchliche Vorschriften in China: BASF-Manager und Präsident der EU-Handelskammer in China, Wuttke. (Foto: dpa)

Das neue Coronavirus legt China lahm. Lieferketten sind unterbrochen, Pleiten drohen. Jetzt soll die Arbeit in der zweitgrößten Volkswirtschaft wieder aufgenommen werden – gar nicht so einfach, wie EU-Unternehmen im Land erfahren müssen. Jörg Wuttke, BASF-Manager und Präsident der EU-Handelskammer in China, warnt Unternehmen vor zu großer Abhängigkeit von China. Doch die BASF selbst plant eine Rieseninvestition im angeschlagenen Reich der Mitte.

Viele Unternehmen sind verwirrt

Chinas radikale Maßnahmen im Kampf gegen die neuartige Lungenkrankheit sorgen für große Verwirrung und bereiten europäischen Unternehmen im Land enorme Probleme. Die EU-Handelskammer in China teilte am Dienstag in Peking mit, dass widersprüchliche Regeln lokaler Stellen es extrem schwierig machten, die Arbeit diese Woche nach den – wegen des Virus verlängerten – Ferien über das chinesische Neujahrsfest wieder aufzunehmen. „Das Ausmaß der Herausforderungen ist riesig“, sagte Kammerpräsident Jörg Wuttke, der auch Geschäftsführer und Generalbevollmächtigter der BASF in China ist und schon seit über 20 Jahren in dem Land lebt und arbeitet.

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