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Dienstag, 21. August 2018 - 15:13 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Babymord-Prozess: Sennas Mutter bricht während Aussage zusammen

Ist zusammengebrochen, als sie sich ein Tatort-Foto anschauen sollte: die Mutter der getöteten Senna mit ihren Anwalt Frank Peter. Archivfoto: Bolte

Ist zusammengebrochen, als sie sich ein Tatort-Foto anschauen sollte: die Mutter der getöteten Senna mit ihren Anwalt Frank Peter. Archivfoto: Bolte

Im Frankenthaler Babymord-Prozess ist am Dienstag die Mutter der getöteten Senna während ihrer Zeugenaussage zusammengebrochen. Die Frau hatte ein Foto anschauen sollen, das Polizisten nach der Tat ihres früheren Partners in ihrer damaligen Wohnung gemacht hatten. Der Mann hatte dort mit einem Messer auf sie eingestochen. Nach ihrer Flucht ließ er das gemeinsame, wenige Wochen alte Baby vom Balkon in den Tod stürzen. Anschließend verletzte er noch eine weitere Tochter aus einer früheren Beziehung, die bei ihm zu Besuch war.

Das Bild zeigte auch Blutspritzer



Sennas Mutter sollte sich das Foto anschauen, weil es dokumentiert, dass das Festnetz-Telefon der Wohnung nach der Tat in der Ladestation steckte. Zuvor hatte die Frau behauptet, der Angeklagte habe alle Telefone versteckt, damit sie keine Hilfe holen konnte. Im Gerichtssaal weigerte sie sich zunächst, sich das Foto anzusehen. Der Vorsitzende Richter sagte ihr aber, dass sie das tun müsse. Außerdem sehe er keinen Grund, warum ihr das nicht zuzumuten sei. Allerdings waren auf dem Bild auch Blutspritzer zu sehen. |häm

 

 

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