Kunst und Historie Einblicke in Demokratiegeschichte: Leppla-Sammlung im Lauterer Zinkmuseum

Stammte aus Matzenbach und besuchte Schulen in Kaiserslautern: August Leppla.
Stammte aus Matzenbach und besuchte Schulen in Kaiserslautern: August Leppla.

Bekannt war August Leppla (1859-1924) als Geologe. Er hatte aber auch eine wertvolle Sammlung historischer Druckgrafiken, Karten, Bücher, Lithographien angelegt, die ein Jahr nach seinem Tod von der Stadt Kaiserslautern angekauft wurde.

Der 100. Todestag Lepplas ist nun Anlass, Einblicke in diese Sammlung zu gewähren. „Keine Steine, keine Fossilien – Die Sammlung des Geologen August Leppla“ heißt die Sonderausstellung, die im Kaiserslauterer Theodor-Zink-Museum gezeigt wird. Bis 14. April sind dort Sammlungsstücke aus den Anfängen der Demokratiebewegung zu sehen. Thematische Schwerpunkte betreffen auch die Revolution 1848/49.

Leppla stammt aus Matzenbach und besuchte in Kaiserslautern die Kreisrealschule und die Industrieschule. Er gilt als einer der besten Kenner der geologischen Verhältnisse in der Pfalz. Er war auch Heimatkundler und gründete die Palatina-Bibliothek, die heute Teil der Pfalzbibliothek ist.

„Keine Steine, keine Fossilien: Die Sammlung des Geologen August Leppla“, Kaiserslautern, Theodor-Zink-Museum; bis 14.4.; geöffnet: Mi-Fr 10-17, Sa/So 11-18 Uhr

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