Festival des deutschen Films Komödie von Regiepreisträger läuft zum Auftakt
Der 66-jährige Kaufmann ist bekannt für hintersinnige Filme, die in jüngster Zeit meist fürs Fernsehen entstanden sind. Der Frankfurter war 2019 in Ludwigshafen mit dem Regiepreis des Festivals ausgezeichnet worden.
„Petra geht baden“ ist angekündigt als romantische und turbulente Komödie in deren Mittelpunkt die frisch verrentete Topmanagerin Petra (Ulrike Kriener) steht. Sie stimmt dem Campingurlaub in Tschechien, den ihr Ehemann Erik (Rolf Lassgård) plant, nur äußerst widerwillig zu. Und es kommt zu Verwicklungen, als ein Ex von ihr auftaucht. Das Drehbuch stammt von Uli Brée, der Ulrike Kriener die Rolle auf den Leib geschrieben hat.
Kommt der „Wallander“-Star in die Pfalz?
Rainer Kaufmann beweise mit dem Eröffnungsfilm „erneut sein großes Können, hier in der Königsklasse ,Komödie’, und lässt die beiden Hauptdarsteller Ulrike Kriener und Rolf Lassgärd gekonnt aufeinander los, was sie ihm mit wirklich herausragender Schauspielerei zurückgeben“, sagt Festivalleiter Michael Kötz über „Petra geht baden“.
Das 21. Festival des deutschen Films läuft von 20. August bis 7. September. Erste Preisträger stehen bereits fest: Einen Ehrenpreis für seine herausragende Lebensleistung erhält am 23. August der inzwischen 92-jährige Hunsrücker Filmemacher Edgar Reitz. David Ungureit bekommt am 24. August den diesjährigen Drehbuchpreis des Festivals, er ist mit dem Film „Berühmt sein für Anfänger“ im Programm vertreten. Am 2. September wiederum wird Rainer Bock mit dem Schauspielpreis des Festivals geehrt. Das komplette Programm wird in der kommenden Woche bekannt gegeben, ebenso, ob zur Eröffnung auch beide Hauptdarsteller kommen können.


