Film „Die Ironie des Lebens“ mit Corinna Harfouch und Uwe Ochsenknecht

Noch einmal neu anfangen: Uwe Ochsenknecht in „Die Ironie des Lebens“.
Noch einmal neu anfangen: Uwe Ochsenknecht in »Die Ironie des Lebens«.

Die Tragikomödie „Die Ironie des Lebens“ zeigt eine Liebe auf den letzten Metern. Uwe Ochsenknecht spielt eine der Hauptrollen.

„Was ist das Geheimnis eines langen Lebens?“ ruft er da als Edgar Herzog von der Bühne und sein ergebenes Publikum weiß, was es lautstark und einhellig zu erwidern hat: „Nicht sterben!“ Ausgerechnet dieser Edgar Herzog, der so mit dem Alter und dem Altern hadert und mit unbeholfenen Witzen mehr verzweifelt als lustig dagegen angeht, bekommt überraschend Besuch von seiner Ex-Frau Eva. Sie eröffnet ihm geradewegs, dass sie an Krebs im fortgeschrittenen Stadium leidet und aller Voraussicht nach nur noch wenige Monate Leben vor sich hat. Und dass sie sich klar gegen jedwede Therapie oder Operation entschieden hat, um die Zeit, die ihr noch bleibt, umso bewusster zu leben und zu erleben.

Robert Gwisdek in der Rolle seines Lebens

„Wenn ich so krank wäre, dann würde ich doch alles versuchen, auch wenn die Chancen noch so gering sind“, meint dagegen ihr Ex-Mann, der vor diesem Hintergrund wieder mehr Zeit mit seiner Ex-Frau verbringt. „Was wird das jetzt?“ fragt Eva bald. „Wird das nochmal ’ne Romanze zwischen dir und mir, auf die letzten Meter?“

Länger brauchen Edgars brachliegende Beziehungen zu den gemeinsamen Kindern, um sich zu entwickeln. Zu Melli, gespielt von Emilia Schüle, die viel Jugendlichkeit in diese Senioren-Liebesgeschichte bringt, und besonders zu Patrick, den Robert Gwisdek verkörpert, der Sohn von Corinna Harfouch. Etliche Szenen werden von der Musik getragen, die beiden Hauptdarsteller zeigen, dass sie singen können. In einem Familiendrama, das keine neue und originelle Story bereithält, damit etwas zu vorhersehbar, aber nicht ganz ohne Überraschungen, unterhaltsame Einfälle und Aktionen verläuft.

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