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Sonntag, 19. November 2017

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Stern, Dominic

 

Sein eigener Chef, das darf Dominic Stern bereits seit 2002 sein. Von der Technikerschule in Weinsberg pendelte er nach Hause, um den Betrieb umzukrempeln. „Meine Eltern führen die Weinkommission und so hatte ich im Weingut freie Hand, habe die Erträge halbiert, mineralische Stickstoffdüngung und Schönungen abgeschafft“, erzählt der 29-Jährige. Mit viel Handarbeit widmet sich der Jungwinzer seinen Weinbergen. Vor wenigen Wochen wurden die Trauben von Spätburgunder und Grauer Burgunder mit der Hand abgestreift, damit die Trauben lockerer wachsen können und auf Pflanzenschutzmittel größtenteils verzichtet werden kann. Die besten Weine werden dann spontan vergärt, kein Wein wird geschönt und Ziel ist vor allem die Sortentypizität zu erhalten.

Mit seinem Cousin Philipp Kiefer startete er das Projekt „PinoTimes – 2 Lagen ein Wein“, in dem sie die Vorteile der alten Lagen von St. Martin und Hochstadt im Ausbau von Burgundern verbinden. „Beim gegenseitigen Probieren haben wir gemerkt, dass beiden Weinen etwas fehlt, das der andere hat. Die Cuvées sind jetzt viel tiefschichtiger, haben mehr Mineralität und Körper“, schwärmt der Weinbautechniker ganz zu recht, denn Anfang des Jahres wurden sie mit ihrem Projekt bei der Falstaff Wein Trophy zum Newcomer 2012 nominiert. In einer anderen Vereinigung ist Dominic Stern auch aktiv: Dem Barrique Forum Pfalz. Er schätzt den gemeinsamen Austausch vieler junger, aber auch erfahrener Winzer und den Weitblick, gemeinsame Wege zu gehen. „Man merkt einfach, was in der Pfalz alles geht.“

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Anna Hochdörffer

 

Das Weingut:

Weingut Stern,

Hauptstraße 199,

76879 Hochstadt,

Telefon: 06347 8634,

Internet: www.weingut-stern.de,

Rebfläche: 8,5 Hektar,

Jahresproduktion: 70.000 Liter,

Hauptrebsorten: Burgundersorten und Riesling