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Sonntag, 19. November 2017

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Andres, Michael

 

„Aller Anfang ist schwer“ – Michael Andres kann das nur bestätigen. Hat er doch das eigene Weingut und die Sektkellerei 1993 selbst gegründet. Etwas Starthilfe bekam er mit ein paar Weinbergen seiner Eltern, doch Keller und Kundenstamm mussten erst einmal aufgebaut werden.

 

Bestens ausgebildet wurde er, wie er sagt, unter anderem bei Reichsrat von Buhl und in seinem Studium „Weinbau und Önologie“ in Geisenheim. Nach dem Abschluss, so der Weinmacher, „tingelte ich durch Betriebe, um mich in bestimmten Schwerpunkten weiterzubilden“. Das Gute am Aufbau eines eigenen Weinguts? Das sieht der 50-Jährige besonders in der Freiheit, den Stil des Weinguts selbst zu definieren.

Etwa zehn Weine stehen zur Auswahl, nur eine Linie. Es soll kein breites Sortiment geboten, sondern eine Nische besetzt werden. Die Qualität der Weine liegt zwischen Kabinett und Spätlese, wobei durch Handlese, starke Selektion und die Cremant-Traubenpressung elegante, feinfruchtige Weine entstehen würden, die sehr komplex aber nicht breitschultrig oder muskulös sind. „Ich mache die Weine so, wie ich sie am liebsten selbst trinke“, beschreibt Andres sein Geheimrezept.

 

2006 hat er auf biologischen Anbau umgestellt, möchte die aktuelle Betriebsgröße beibehalten, da ihm sechseinhalb Hektar noch erlauben würden, hinter jeder Arbeit selbst zu stehen. Damit bleibe auch noch Zeit für Dinge wie Rennrad fahren oder mal ein Gläschen des eigenen Weins, mit Vorzug einen 2010er Cuvée aus Chardonnay und Auxerrois.

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Anna Hochdörffer

 

Das Weingut:

Weingut Michael Andres,

Hauptstraße 33a,

67152 Ruppertsberg,

Telefon: 06341 8667,

Internet: www.andres-wein.de,

Rebfläche: 6,5 Hektar,

Jahresproduktion: 40.000 Liter,

Rebsorten: Riesling, Burgunderfamilie, aber auch Exoten wie Muskateller, Sauvignon blanc