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Samstag, 25. November 2017

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Aßmuth, Daniel

 

Im Jahr 2010 entschied sich Daniel Aßmuth, seine eigenen Weine zu produzieren: „Ich wollte mein eigenes Ding machen.“ Davor arbeitete er als angestellter Winzer. In der Zwischenzeit ist der Betrieb von 0,2 auf aktuell vier Hektar gewachsen. Seit der Weinlese 2015 gibt es einen größeren Weinkeller.

Daniel Aßmuth nimmt sich viel Zeit für seine Weinberge, es wird viel in Handarbeit erledigt: „Ich arbeite gerne draußen und bin ein absoluter Wingertsmensch.“ Eine Besonderheit sind die über 85 Jahre alten Rebstöcke, die in der Lage Fuchsmantel stehen. Der Ertrag wird natürlich reduziert und der Wein zeigt eine breite Frucht mit Säure und Mineralität, „das ist das Geile am Fuchsmantel“.

Auch im Keller gibt Daniel Aßmuth den Weinen die notwendige Zeit zum Reifen, alle liegen mindestens ein Jahr auf der Hefe. Die Rot- und Roséweine reifen ausschließlich in Holzfässern und auch bei Riesling experimentiert er vermehrt mit dem Ausbau in Holzfässern. So gibt es aktuell einen Riesling aus dem Rittergarten, der gestaffelt gelesen wird, ein Teil dieser Lese liegt im Holzfass. Die restlichen Weißweine werden in Edelstahltanks ausgebaut. Die Stilistik, die sich durch das gesamte Sortiment zieht, ist „knalltrocken mit knackiger Säure“.

In seiner Freizeit ist Daniel Aßmuth viel im Wald und in den Weinbergen, „ich bin jede freie Minute mit meiner Tochter draußen unterwegs.“ Dort wandert er durch die Natur. Nach einem langen Tag an der frischen Luft isst Aßmuth am liebsten einen Wildschweinbraten und trinkt dazu einen kräftigen Portugieser. Foto: Andreas Durst

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Julia Kren

 

Das Weingut:

Daniel Aßmuth, Im Letten 51,

67098 Bad Dürkheim,

Telefon: 0174 2417937,

Internet: www.assmuthwein.com,

Rebfläche: 4 Hektar,

Produktionsmenge: 25.000 Flaschen,

Hauptrebsorten: Riesling, Portugieser