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Montag, 20. November 2017

7°C

John, Frank

 

Wein hat den Wahl-Pfälzer schon immer fasziniert und ihn letztlich 1988 in unsere schöne Region gezogen. Nach der Leitung verschiedener, renommierter Weingüter gründet er, ursprünglich in Leverkusen zuhause, eine Beratungsfirma, mit der er europaweit Winzer in önologischen, ökologischen und ökonomischen Fragen – also den Ausbau, Anbau und Vertrieb von Wein betreffend – berät. Von einigen Winzern, die Frank John berät, rekrutiert er die Trauben, die er in seinem seit 2003 bestehenden Weinkontor verarbeitet. „Im Weinkontor kann ich alle Möglichkeiten und auch Extreme rund um den Wein ausleben“, so der 51-jährige über seine Passion.

Diese Extreme finden sich vor allem im Weinkeller wieder: Dort gibt es keinen einzigen Edelstahltank. Nur in Pfälzer Holzfässern verschiedener Größe baut der Diplom-Agraringenieur seine Rieslinge und Spätburgunder aus. Beim Ausbau lässt er dann der Natur freien Lauf: Die Weine vergären ausschließlich mittels Spontangärung ohne jegliche Schönungsmaßnahmen weder im Most noch im Wein. „Meine Weine sollen natürlich und so wenig wie möglich von mir verändert werden, sodass ein Footprint des Terroirs entsteht“, erklärt Frank John. Alles dreht sich für ihn um den „goldenen“ Rebensaft. So ist sein Hobby neben dem Wein machen, ihn auch selbst zu genießen. Am liebsten trinkt Frank John einen 2007er Riesling vom Buntsandstein, genießt dazu eine Forelle blau.

 

Ihre Pfälzische Weinkönigin

Anna Hochdörffer

 

Das Weingut:

Weinkontor Hirschhorner Hof,

Hirschhornring 34,

67435 Neustadt-Königsbach,

Telefon: 06321 670537,

Internet: www.hirschhornerhof.de,

Jahresproduktion: 15.000 Liter,

Rebsorten: nur Riesling und Spätburgunder