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Freitag, 17. November 2017

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LEO - Weinlexikon

Das LEO-Lexikon Wein erklärt wichtige Begriffe rund um das Thema Wein. Hier finden Sie alle Folgen, die seit Januar 2006 veröffentlicht wurden. Autorinnen waren die Pfälzischen Weinköniginnen.

Das LEO-Weinlexikon gibt es auch als Buch im RHEINPFALZ-Shop zu kaufen.

Karen Storck aus Einselthum vertrat die Pfalz bis Oktober 2011 in Sachen Wein und gab ihr fachliches Wissen charmant an die LEO-Leser weiter.

Gabi Klein aus Neustadt-Diedesfeld war bis Oktober 2010 amtierende Weinhoheit. Die Hobby-Zauberin erwies sich auch beim LEO-Lexikon Wein als geistreich.

Patricia Frank aus Bockenheim hat als ihre Vorgängerin Woche für Woche interessante Beiträge rund ums Thema Wein verfasst. Sie wurde im Oktober 2008 zur Pfälzischen Weinkönigin gekürt.

Julia Becker übernahm 2007/2008 die Krone und repräsentierte in dieser Zeit den Pfälzer Wein. Auch sie erwies sich als Kennerin, wie in ihren Texten zu lesen war.

Susanne Winterling aus Niederkirchen amtierte 2006/2007 als Pfälzische Weinkönigin und blieb dem LEO-Lexikon Wein auch während ihrer Zeit als Deutsche Weinprinzessin 2007/2008 als Autorin erhalten.

Die erste Lexikon-Autorin, Katja Schweder aus Hochstadt, war 2005/2006 Pfälzische Weinkönigin und schrieb auch als Deutschen Weinkönigin 2006/2007 weiterhin Lexikon-Beiträge.

Begriffe in alphabetischer Reihenfolge

DLG-5-Punkte-Schema

 

Jeder Wein, der in Deutschland als Qualitätswein auf den Markt kommen soll, muss vorher eine amtliche Prüfnummer, AP-Nummer, zugeteilt bekommen. Diese erhält er aber nur, wenn er vorher sensorisch und analytisch geprüft und als einwandfrei anerkannt wurde.

Die sensorische Prüfung wird nach dem 5-Punkte-Schema durchgeführt. Zunächst gibt es sechs Vorbedingungen, die erfüllt werden müssen. Das wird mit einem Ja oder einem Nein des Prüfers bestimmt. Erfüllt ein Wein eine dieser Vorbedingungen nicht, bekommt er auch keine AP-Nummer oder muss die Bezeichnung ändern.

Zu diesen Bedingungen zählt die Farbe des Weines: Ein Rosé, der zu hell ist, kann zum Beispiel dann unter der Bedingung, als Blanc de Noir auf den Markt zu kommen, die Nummer erhalten. Die Klarheit: Trübe Weine werden abgelehnt. Die Qualitätsstufe: Hier kann zum Beispiel eine zu schwache Spätlese zum Kabinett abgestuft werden. Die Rebsorte: Nicht typische Weine können ohne Rebsortenbezeichnung vermarktet werden. Das Anbaugebiet und der Jahrgang: Die Weine sollten auch hier entsprechende Typizität aufweisen, wobei das sehr schwierig zu beurteilen ist und selten ein Ablehnungsgrund. Bei Sekt gibt es noch eine weitere Bedingung, das Mousseux: Der Sekt muss Kohlensäure aufweisen.

Sind die Bedingungen erfüllt oder ist der Wein entsprechend abgestuft, kommt er in die eigentliche Prüfung. Hier werden drei Kriterien jeweils von 0 bis 5 Punkten bewertet: Geruch, Geschmack und Harmonie. Der Durchschnitt aus den vergebenen Punkten ergibt die Qualitätszahl. Ist diese unter 1,5 Punkten, wird der Wein abgelehnt, erreicht er die 1,5 Punkte, erhält er die AP-Nummer.

 

Patricia Frank

 

Pfälzische Weinkönigin