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Sonntag, 25. Februar 2018

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LEO - Weinlexikon

Das LEO-Lexikon Wein erklärt wichtige Begriffe rund um das Thema Wein. Hier finden Sie alle Folgen, die seit Januar 2006 veröffentlicht wurden. Autorinnen waren die Pfälzischen Weinköniginnen.

Das LEO-Weinlexikon gibt es auch als Buch im RHEINPFALZ-Shop zu kaufen.

Karen Storck aus Einselthum vertrat die Pfalz bis Oktober 2011 in Sachen Wein und gab ihr fachliches Wissen charmant an die LEO-Leser weiter.

Gabi Klein aus Neustadt-Diedesfeld war bis Oktober 2010 amtierende Weinhoheit. Die Hobby-Zauberin erwies sich auch beim LEO-Lexikon Wein als geistreich.

Patricia Frank aus Bockenheim hat als ihre Vorgängerin Woche für Woche interessante Beiträge rund ums Thema Wein verfasst. Sie wurde im Oktober 2008 zur Pfälzischen Weinkönigin gekürt.

Julia Becker übernahm 2007/2008 die Krone und repräsentierte in dieser Zeit den Pfälzer Wein. Auch sie erwies sich als Kennerin, wie in ihren Texten zu lesen war.

Susanne Winterling aus Niederkirchen amtierte 2006/2007 als Pfälzische Weinkönigin und blieb dem LEO-Lexikon Wein auch während ihrer Zeit als Deutsche Weinprinzessin 2007/2008 als Autorin erhalten.

Die erste Lexikon-Autorin, Katja Schweder aus Hochstadt, war 2005/2006 Pfälzische Weinkönigin und schrieb auch als Deutschen Weinkönigin 2006/2007 weiterhin Lexikon-Beiträge.

Begriffe in alphabetischer Reihenfolge

Koscherwein

 

Alles was gemäß der „Halacha“ (religiöses Gesetz für den jüdischen Lebenswandel) hergestellt oder zubereitet wurde, bezeichnet man als „koscher“.

Beim koscheren Wein wird die gesamte Bereitung von der Weinlese bis zur Abfüllung, die sehr strengen Vorschriften unterliegt, von einem Rabbi überwacht. Die Trauben dürfen erst vier Jahre nach der Pflanzung erstmals gekeltert werden. Zwei Monate vor der Ernte darf organisch nicht mehr gedüngt werden (etwa mit Torf oder Baumrinden).

 

In den Weinbergen dürfen keine Obstbäume oder Gemüsefelder stehen und auch nicht angrenzen. Alle technischen Geräte wie Tanks, Schläuche, Pumpen sowie Erntegeräte werden unter rabbinischer Aufsicht genau gesäubert und dürfen nur von strenggläubigen Juden, die den Sabbat einhalten, benutzt werden.

 

Alle Wein-Behandlungsmittel und Korken müssen aus Israel stammen. Durch eine Spontangärung (mit Hefe, die sich in den Trauben befindet) wird der Most in Wein umgewandelt. Die Filtration des Weins erfolgt ausschließlich durch Papierfilter. Die Weinflaschen dürfen nur einmal gefüllt werden. Ein Prozent des Weines ist zugunsten der Armen abzugeben.

 

Im 7. Jahr, dem Sabbatjahr, werden die Trauben nicht geerntet oder an einen „Nichtgläubigen“ verkauft. Der Koscherwein kann aus jeder Traube und in jeder Weingegend der Welt hergestellt werden.

 

Im Judentum ist der Wein-Genuss seit jeher etwas Besonderes, wozu es Beispiele im Alten Testament gibt. Der Unterschied zum „normalen“ Wein ist, dass er den jüdischen Speisevorschriften unterliegt.

 

Katja Schweder, Pfälzische Weinkönigin 2005/2006