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Dienstag, 21. November 2017

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LEO - Weinlexikon

Das LEO-Lexikon Wein erklärt wichtige Begriffe rund um das Thema Wein. Hier finden Sie alle Folgen, die seit Januar 2006 veröffentlicht wurden. Autorinnen waren die Pfälzischen Weinköniginnen.

Das LEO-Weinlexikon gibt es auch als Buch im RHEINPFALZ-Shop zu kaufen.

Karen Storck aus Einselthum vertrat die Pfalz bis Oktober 2011 in Sachen Wein und gab ihr fachliches Wissen charmant an die LEO-Leser weiter.

Gabi Klein aus Neustadt-Diedesfeld war bis Oktober 2010 amtierende Weinhoheit. Die Hobby-Zauberin erwies sich auch beim LEO-Lexikon Wein als geistreich.

Patricia Frank aus Bockenheim hat als ihre Vorgängerin Woche für Woche interessante Beiträge rund ums Thema Wein verfasst. Sie wurde im Oktober 2008 zur Pfälzischen Weinkönigin gekürt.

Julia Becker übernahm 2007/2008 die Krone und repräsentierte in dieser Zeit den Pfälzer Wein. Auch sie erwies sich als Kennerin, wie in ihren Texten zu lesen war.

Susanne Winterling aus Niederkirchen amtierte 2006/2007 als Pfälzische Weinkönigin und blieb dem LEO-Lexikon Wein auch während ihrer Zeit als Deutsche Weinprinzessin 2007/2008 als Autorin erhalten.

Die erste Lexikon-Autorin, Katja Schweder aus Hochstadt, war 2005/2006 Pfälzische Weinkönigin und schrieb auch als Deutschen Weinkönigin 2006/2007 weiterhin Lexikon-Beiträge.

Begriffe in alphabetischer Reihenfolge

Württemberg

 

„Stuttgart ist die Landeshauptstadt von Baden-… A) Würtenberg B) Württenberg C) Würtemberg oder D) Württemberg?“ lautete eine 500-Euro-Frage bei der Quiz-Sendung „Wer wird Millionär?“ mit Günther Jauch. Dass die damals zu zweit spielenden Kandidaten erst mal einen Joker aufwenden mussten, um dann die Frage mit gerunzelter Stirn zu beantworten, ist Beweis genug, dass es auf diesem Gebiet noch Aufklärungsbedarf gibt. Die Württemberger verstehen sich selbst als Rotweintrinker und so werden sie von der ganzen Welt auch gesehen – als „Trollingerschlotzer“, wie man in Württemberg so lautmalerisch sagt.

Wein wird hier vor allem im Neckartal und an den angrenzenden Hügeln erzeugt. Die Ausläufer des rund 11.300 Hektar großen Anbaugebiets reichen im Nordosten bis ins Taubertal und im Süden bis nach Tübingen und Reutlingen, mit einer kleinen Insel am Bodensee. Dem kühlen und kontinentalen Klima wirken einzig die Flüsse der Region mäßigend entgegen. Dementsprechend können auch die Schwaben den Riesling nicht leugnen, der mit dem Trollinger die Spitze des Rebsortenspiegels bestimmt.

Interessant auch: Der Lemberger, eine weitere wichtige Württemberger Rebsorte, wird in Österreich „Blaufränkisch“ genannt. Der Trollinger wiederum ist in seiner Heimatregion Südtirol wenig klangvoll aber präzise als „Vernatsch“ bekannt.

Lange Zeit schienen die zwar gefälligen und süffigen, selten aber wirklich interessanten Rotweine Württembergs Schicksal zu sein. Doch das ist längst vorbei. Intensive Rote von internationalem Niveau bestimmen das Charakterbild der Württemberger Weine. Und von so manchem Lemberger-Solo kann man einfach nur ins Schwärmen kommen.

 

Susanne Winterling

 

Deutsche Weinprinzessin