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Donnerstag, 28. November 2019 Drucken

TV & Kino

»YUNG«: Zerrissene Generation

Hedonismus pur: Die vier Berliner Freundinnen in „Yung“ genießen das Leben in vollen Zügen.

Hedonismus pur: Die vier Berliner Freundinnen in „Yung“ genießen das Leben in vollen Zügen. ( | Foto: Wild Bunch Germany/freiDOPPELTERZEILENUMBRUCH)

Die Realität kann manchmal wehtun. Davor schreckt Regieerstling Henning Gronkowski in seinem laut Kritik authentischen und emotionalen Debütfilm über Trips, Träume und Sehnsüchte keineswegs zurück.

Für das Drama „Yung“ arbeitete der Schauspieler („Unterwäschelügen“) mehr als zwei Jahre lang gemeinsam mit Berliner Jugendlichen an einem Konzept, bevor er sich an das Drehbuch machte. Herausgekommen ist, so Pressekritiker, ein kraftvolles und rauschhaftes Porträt einer Generation, die mit den schier unbegrenzten Möglichkeiten ihrer Zeit heillos überfordert ist. Die vier besten Freundinnen Janaina (Janaina Liesenfeld), Emmy (Emily Lau), Joy (Joy Grant) und Abbie (Abbie Dutton) leben in Berlin, und frönen ihrer Leidenschaft für exzessive Partys, Drogen und Webcam-Sex. Doch sehnen tun sich die selbstbewussten Frauen vor allem nach einem, der Liebe ...

In intensiven, fast schon dokumentarisch anmutenden Bildern mache Gronkowski greifbar, was viele Jugendliche (und deren Eltern) umtreibt. | crk

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