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Mittwoch, 02. Oktober 2019 Drucken

TV & Kino

WAS SONST NOCH LÄUFT: »Eine ganz heiße Nummer 2.0«

Tanzen statt Telefonsex: Drei Niederbayerinnen retten ihr Dorf.

Tanzen statt Telefonsex: Drei Niederbayerinnen retten ihr Dorf. ( | Foto: Constantin Film Verleih/freiDOPPELTERZEILENUMBRUCH)

Unzertrennliche Schwestern: Taissa Farmiga (vorn) und Alexandra Daddario.

Unzertrennliche Schwestern: Taissa Farmiga (vorn) und Alexandra Daddario. ( | Foto: Kinostar/freiDOPPELTERZEILENUMBRUCH)

„Hei-Schbied“, sprich schnelles Internet, gibt es in Marienzell nicht. Doch auch wenn Bürgermeister Franz Oberbauer (Johann Schuler) Besserung gelobt, die Dorfkasse ist klamm. Abhilfe verspricht ein Tanzwettbewerb mit einem Hauptgewinn von 10.000 Euro, ausgerichtet von Laufsteg-Ikone Jorge González. Lena (Rosalie Thomass) kann ihre Freundinnen Waltraud (Gisela Schneeberger) und Maria (Bettina Mittendorfer) nach anfänglicher Skepsis zur Teilnahme überreden. Erneut beweisen die drei Niederbayerinnen, was in ihnen steckt. Im Sequel von Rainer Kaufmann („Und wer nimmt den Hund?“) geht es etwas züchtiger und laut Kritik auch etwas weniger originell zu als im gefeierten Debüt von Markus Goller („25 km/h“) vor acht Jahren – ab 12 Jahren.

Größen wie Stephen King, Neil Gaiman oder Richard Matheson nannten sie als Einfluss und ihr Roman „The Haunting Of Hill House“ (1959) diente als Vorlage für die Netflix-Serie „Spuk in Hill House“: Nun kommt mit „We Have Always Lived in the Castle“ erstmals ein Buch der verstorbenen Horror-Autorin Shirley Jackson (1916-1965) ins Kino. Ihre laut Kritik werkgetreue Verfilmung des berührenden Außenseiterporträts um zwei in Isolation lebende Schwestern habe Regisseurin Stacie Passion mystisch-fesselnd und in einer detailverliebten Kulisse inszeniert. Alexandra Daddario und Taissa Farmiga glänzen als zwei Frauen, deren besondere Beziehung von ihrem herrschsüchtigen Cousin (Sebastian Stan) bedroht wird – ab 12 Jahren. | leo

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