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Donnerstag, 13. Februar 2020 Drucken

TV & Kino

»la gomera«: Verpfiffen und verraten

Von allen Seiten unter Beschuss: Der korrupte Polizist Cristi (Vlad Ivanov) hat sich nicht nur mit der Mafia angelegt.

Von allen Seiten unter Beschuss: Der korrupte Polizist Cristi (Vlad Ivanov) hat sich nicht nur mit der Mafia angelegt. (| Foto: Alamodefilm/frei)

Gangster, die eine weltweit einzigartige Pfeifsprache nutzen, um ungestört über kriminelle Machenschaften zu kommunizieren: Die Ausgangslage der rumänischen Krimikomödie „La Gomera“ ist ebenso originell wie ihre Inszenierung. Unvorhergesehene Wendungen, ein ungewöhnlicher Erzählstil in Kapiteln, die jeweils die herrlichen skurrilen Figuren einzeln begleiten, machen den Beitrag für den Auslandsoscar laut Kritik ungemein spannend und clever. Im Stil von Billy Wilders „Frau ohne Gewissen“ und Otto Premingers „Laura“ verneigt sich der renommierte Regisseur Corneliu Porumboiu („Der Schatz“) damit vor dem kultigen Film Noir.

Um den „Pfiff“ zu lernen, weilt der korrupte Polizist Cristi (Vlad Ivanov) auf der Kanareninsel. Doch die Ermittler haften dem organisierten Verbrecher stets an den Fersen, ebenso wie sein Auftraggeber, die Mafia. | crk

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