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Mittwoch, 02. Oktober 2019 Drucken

TV & Kino

»GEMINI MAN«: Blick in die Zukunft

Auf der Flucht vor sich selbst: Ein genialer Klon hat es auf den Agenten Brogan (Will Smith) abgesehen.

Auf der Flucht vor sich selbst: Ein genialer Klon hat es auf den Agenten Brogan (Will Smith) abgesehen. ( | Foto: Ben Rothstein/Paramount/freiDOPPELTERZEILENUMBRUCH)

Eitelkeit sollten Schauspieler bei der „High Frame Rate“-Kameratechnik ablegen: Während normale Kino-Filme mit 24 Bildern pro Sekunde gedreht werden, wartet „Life Of Pi“-Regisseur Ang Lee in seinem „Gemini Man“ mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf. Jede Pore, jede Falte ist in den teils dokumentarisch anmutenden Einstellungen sichtbar. Sein Alter – und sich – nimmt Hollywood-Star Will Smith glücklicherweise nicht allzu ernst, wie sein aktueller Adrenalin-Action zeigt, und das obwohl ihm eine jüngere Version seiner selbst an die Seite gestellt wird.

Der Auftragskiller Brogan (Smith) steht kurz vor dem Ruhestand, als Clay Verris (Clive Owen), der Leiter eines Geheimprojekts namens Gemini, den geklonten Profikiller Junior (ein per CGI generierter Will Smith) auf Brogan ansetzt ... Die Story ist nicht neu, die Technik dafür umso zukunftsweisender, so die Kritik. Faszinierende Bilder treffen auf einen selbstironischen, gewohnt herausragenden Smith. | crk

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