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Donnerstag, 12. April 2018 Drucken

TV & Kino

Filmstar oder Mensch: »3 Tage in Quiberon«

Schonungslos: Von Romy Schneiders (Marie Bäumer) letztem Interview erzählt „3 Tage in Quiberon“.

Schonungslos: Von Romy Schneiders (Marie Bäumer) letztem Interview erzählt „3 Tage in Quiberon“. (Foto: Peter Hartwig/Rohfilm Factory/Prokino)

Freunde, Familie, Publikum – alle sahen in Romy Schneider immer nur den Filmstar, aber nicht den Menschen.

Welchen Anteil die Gnadenlosigkeit der Gesellschaft an Schneiders viel zu frühem Tod mit 44 Jahren hatte, versucht die Regisseurin Emily Atef („Töte mich“) in ihrer Biografie „3 Tage in Quiberon“ zu erörtern. In eben diesem titelgebenden Zeitraum 1981 gab die deutsch-österreichische Schauspielerin, die der breiten Masse als „Sissi“ bekannt wurde, dem skrupellosen „Stern“-Reporter ihr letztes Interview. Gezeichnet von ihrer Alkohol- und Drogensucht offenbart sie sich mit schonungsloser Offenheit als unglückliche Frau. Den Widerspruch zwischen dieser zerbrechlichen, depressiven Romy Schneider und dem weltoffenen, glückliche Mädchen, das man vor allem aus den Filmen zu kennen vermochte, stellt Marie Bäumer, „die Schneider“ ungemein ähnlich sieht, laut Kritik authentisch und einfühlsam heraus.


Info

»3 Tage in Quiberon«: mit Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek; Regie: Emily Atef; D/F/A 2017, 111 Minuten, ohne Altersbeschränkung, Start: 12. April. |crk

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