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Donnerstag, 08. März 2018 Drucken

TV & Kino

Eisiges Abenteuer: »Vielmachglas« mit Jella Haase

Von Carolin Keller

Auch die Liebe hält das „Vielmachglas“ bereit: Marleen (Jella Haase) lernt Ben (Marc Benjamin) kennen.

Auch die Liebe hält das „Vielmachglas“ bereit: Marleen (Jella Haase) lernt Ben (Marc Benjamin) kennen. (Foto: Warner Bros./frei)

Trampen mit Ziege: Marleen reist, um zu sich selbst zu finden.

Trampen mit Ziege: Marleen reist, um zu sich selbst zu finden. (Foto: Warner Bros./frei)

In einer Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten fällt die Entscheidung für eine Richtung schwer.

So begründet zumindest der Regisseur Florian Ross die Idee für sein Spielfilmdebüt. In der deutschen Komödie „Vielmachglas“ begibt sich Jella Haase („Fack ju Göhte“) als orientierungslose, angehende Studentin auf einen gleichermaßen abenteuerlichen wie gefährlichen Selbstfindungstrip.

Schiffsticket in die Antarktis

Marleen ist Anfang 20 und völlig planlos. Statt ihre Zukunft in die Hand zu nehmen, jobbt sie lieber in einem Kino und verkriecht sich in ihrem Schneckenhaus. Nicht nur Marleens Eltern (Juliane Köhler und Uwe Ochsenknecht) sind von ihr enttäuscht. Auch ihr lebenslustiger Bruder Erik (Mit-Produzent Matthias Schweighöfer mit Rasta-Locken und Tattoos) wünscht sich mehr für seine Schwester. Dem Weltenbummler fehlt nur noch ein Kontinent auf seiner Liste. Als der Abenteurer durch einen tragischen Autounfall stirbt bei dem Marleen am Steuer saß, beschließt die junge Frau, Eriks Schiffsticket in die Antarktis einzulösen. Mit im Gepäck auf ihrer Rucksack-Tour in die Antarktis hat sie das „Vielmachglas“, das ihr Erik kurz vor seinem Tod geschenkt hat. Jedes Mal, wenn sie sich etwas getraut hat, soll sie es aufschreiben und den Zettel in das Einmachglas werfen. Nach und nach füllt sich das Gefäß – mit jeder neuen Erfahrung und Bekanntschaft, die Marleen macht.

Road-Movie

Seinen Road-Movie hat Florian Ross laut Kritik zwar vorhersehbar, aber dennoch charmant und mit viel lustigen wie ernsten, berührenden Momenten inszeniert. Marleen landet nach einer Prügelei nicht nur im Gefängnis, sondern macht auch neue Bekanntschaften, etwa mit der durchgedrehten Youtuberin Zoë (Emma Drogunova) oder mit einem Lastwagenfahrer mit Tiger im Gepäck. Auch für Romantik ist gesorgt, wenn Marleen in dem gut aussehenden und verständnisvollen Ben (Marc Benjamin) die große Liebe findet. Die in „Fack ju Göhte“ als nervende Chantal bekannt gewordene Haase überzeugt die Presse vor allem in ihren tragischen Momenten.


Info

»Vielmachglas«: mit Jella Haase, Marc Benjamin, Matthias Schweighöfer; Regie: Florian Ross, D 2018, 89 Minuten, ab 6 Jahren, Kinostart: 8. März.

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