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Donnerstag, 05. Dezember 2019 Drucken

TV & Kino

»DIE ZWEI PÄPSTE«: Ohne Worte

Könnten gegensätzlicher nicht sein: „Die zwei Päpste“ (vorn Anthony Hopkins, Jonathan Pryce) nähern sich an.

Könnten gegensätzlicher nicht sein: „Die zwei Päpste“ (vorn Anthony Hopkins, Jonathan Pryce) nähern sich an. (| Foto: Peter Mountain/Netflix/frei)

Die zwei tuschelnden Päpste hört keiner. Was Kardinal Bergoglio und Papst Benedikt XVI. im Sommer 2012 in Rom wirklich zueinander gesagt haben, wissen nur die Beiden. „City Of God“-Regisseur Fernando Meirelles und Drehbuchautor Anthony McCarten („Die dunkelste Stunde“) haben sich für ihren Film „Die zwei Päpste“ dazu entschlossen, den Ton in diesen Momenten auszublenden. Vieles in der Netflix-Produktion (ab 20.12.) ist Interpretationssache, sicher sind die durchweg positiven Kritiken.

„Visuell komplett überzeugend“, „geistreiche wie witzige Dialoge“ sowie ein „grandioses Schauspieler-Kino“, dargeboten vom charismatischen Anthony Hopkins als zweifelndem Pontifex und einem ihm ebenbürtigen Jonathan Pryce als dem Deutschen folgender Südamerikaner Franziskus, zeichneten das inspirierte, dialoglastige, aber keineswegs spröde Kammerspiel aus. Und das Beste: Für das „intellektuelle wie optische Vergnügen“ müsse man nicht einmal Katholik oder Gläubiger sein. | crk

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