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Mittwoch, 02. Oktober 2019 Drucken

TV & Kino

»DEUTSCHSTUNDE«: Zeitloser Klassiker

Falsches Pflichtbewusstsein: Jens Ole Jepsen (vorne, Ulrich Noethen) überwacht den Maler und einstigen Jugendfreund Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti).

Falsches Pflichtbewusstsein: Jens Ole Jepsen (vorne, Ulrich Noethen) überwacht den Maler und einstigen Jugendfreund Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti). ( | Foto: Network Movie/Wild Bunch/Georges Pauly/freiDOPPELTERZEILENUMBRUCH)

„Das Gift des Faschismus“ kann Menschen und Beziehungen zerstören, sagt Christian Schwochow. Wie durch die nationalsozialistische Ideologie aus Freunden Feinde werden, zeigt der „Bad Banks“-Regisseur in seiner Verfilmung des 600-seitigen Romanklassikers „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz.

Im Jahr 1943 erhält der Ordnungshüter Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen) in der norddeutschen Provinz aus der Hauptstadt die Anordnung, dem Maler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), einem Freund aus Kindertagen, ein Malverbot zu erteilen und dies zu überwachen. Daran erinnert sich der schwer erziehbare Jugendliche Siggi (Tom Gronau), der von seinem Vater Jens als Kind bei diesem blinden Gehorsam eingespannt wird ... Die erste „Deutschstunde“ im Kinoformat besteche vor allem mit Mut zur Sperrigkeit und Verdichtung sowie einer bildstark inszenierten Geschichte, die nichts an Aktualität verloren hat. | crk

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