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Höhepunkte

»Maifeld Derby« in Mannheim

Drei Tage, vier Bühnen und mehr als 70 Live-Acts

Rockten schon zu ihren Anfangszeiten den Ring: Black Rebel Motorcycle Club aus Los Angeles.

Rockten schon zu ihren Anfangszeiten den Ring: Black Rebel Motorcycle Club aus Los Angeles. (Foto: frei)

Vom Schicksal geprägte Musik:Mark Oliver Everett und seine Band Eels.

Vom Schicksal geprägte Musik:Mark Oliver Everett und seine Band Eels. ( | Foto: freiDOPPELTERZEILENUMBRUCH)

Indie, Rock, Pop, Electronic – 15.000 Fans werden wieder erwartet, wenn auf dem Mannheimer Maimarktgelände das Festival „Maifeld Derby“ am Start ist.

Drei Tage wird es dauern, vier Bühnen werden bespielt, mehr als 70 Live-Acts erwartet. Zum 8. Mal steigt von 15. bis 17. Juni am MVV Reitstadion das Event, das in den vergangenen Jahren schon Indie-Helden wie The National, Mogwai, José Gonzales, James Blake, The Notwist oder Flume gesehen hat. In diesem Jahr zählen Eels, The Kills, Black Rebel Motorcycle Club, Deerhunter, Jon Hopkins und viele weitere zu den Headlinern.

Faszinierendes Festival

Es wundert kaum, dass das „Maifeld Derby“ 2017 den „Helga“ Festivalaward in der Kategorie „feinstes Booking“ gewonnen hat. Nicht zuletzt das Line-up aber zeichnet den Ansporn der Macher aus, die neben bester Musik auch hohen Komfort, lecker Essen und Trinken, nachhaltige Produktion, Abwechslung und Herzblut zusammenbringen, um den Fans das zu bieten, was sie erwarten. Und wer sich durch die eingängigen Medien liest, wird von positiven Statements nicht überrascht, die beispielsweise von der Nähe der vier Bühnen zueinander schwärmen, die innerhalb von maximal fünf Minuten erreichbar seien. Palastzelt (großes Zirkuszelt), Fackelbühne (draußen an der frischen Luft), Parcours d’amour (Tribüne des Reitstadions) und Brückenawardzelt (kleines Zirkuszelt) heißen die Locations – und die sind seit Start des Festivals im Jahr 2011, als die Publikumsmenge noch nahezu überschaubar war, immer voller geworden. Der Festivalsamstag im vergangenen Jahr war erstmals ausverkauft.

Hier kann der Durchbruch gelingen

Bis tief in die Nacht, und auch das erfreut die Insider, kann auf dem Maimarktgelände zur Musik getanzt werden, die großen Teils auch von Künstlerinnen und Künstlern stammen, die nicht so bekannt sind – wie in den Vorjahren auch – aber das Partyvolk begeistern und hier ihren Durchbruch schaffen oder schon geschafft haben. Daneben ist es die freundschaftliche, familiäre Atmosphäre die begeistert, mit Besuchern jeden Alters, die fernab einer grölenden Bier-Meute seien. Ein kleines und feines Rahmenprogramm mit Steckenpferdreiten etwa rundet stets das Festival ab. Und auch kulinarisch verdiene sich das „Maifeld Derby“ gute Noten.

Positive Stimmung fürs Publikum

Letztere liefern natürlich die zahlreichen Bands ab. Eine von ihnen ist Eels mit Frontman Mark Oliver Everett, dessen Musik durch die Schicksalschläge in seinem Leben – früher Tod des Vaters, Selbstmord der Schwester und weiteren tragischen Toden in der Familie – geprägt ist. Aber es ist nicht nur düster, was er auf die Bühne bringt. Wie alle Acts, schafft er es, eine besondere, positive Stimmung fürs und beim Publikum zu erzeugen.


Info

»Maifeld Derby«: 15.-17. Juni, Mannheim, Reitstadion auf dem Maimarktgelände, Fr ab 15.30 Uhr, Sa ab 12.30 Uhr, So ab 12 Uhr, Info/ Tickets: www.maifeld-derby.de. |mgi

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