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Donnerstag, 18. Juli 2019 Drucken

Höhepunkte

Klosterruine Limburg: Grandioser Waldblumen-Jazz

Markant und intensiv: Saxofonist Charles Lloyd.

Markant und intensiv: Saxofonist Charles Lloyd. ( | Foto: frei)

"Palatia Jazz" mit Charles Lloyd auf der Limburg.

Monterey Jazz Festival, September 1966: Tenorsaxofonist Charles Lloyd improvisiert mit seinem Quartett um Pianist Keith Jarrett, Bassist Cecil McBee und Drummer Jack DeJohnette mit großer Leidenschaft in weit geschwungenen Bögen – musikalisch damals keine leichte Kost. Trotzdem schafft es Lloyd mit seiner konsequent sperrig gehaltenen Musik, ein junges Publikum zu erreichen, das die Band feierte wie eine Popgruppe. Mehr als eine Million Mal verkaufte sich das Album „Forest Flower“, der Mitschnitt dieses Auftritts.

Natürlich werden einige dieser legendären Stücke auch beim Open Air zwischen den geschichtsträchtigen Mauern der Klosterruine Limburg zu hören sein. Denn Charles Lloyd, mittlerweile 81 Jahre alt, kommt mit einem „Best of Lloyd“-Programm namens „Kindred Spirits“. Und bringt mit Reuben Rogers (Kontrabass, Bassgitarre) und Drummer Eric Harland zwei Mitglieder seiner Marvels sowie die beiden Gitarristen Julian Lage und Marvin Sewell mit.

Konzertauftakt mit aufregendem Jazz-Trompeter

Den Konzertauftakt bestreitet an diesem hoffentlich lauen Sommerabend einer der aufregendsten Jazz-Trompeter seiner Generation: Theo Croker mit seiner Live-Band Dvrk Funk (sprich: Dark Funk). Zusammen mit Michael King (Keyboards), Eric Wheeler (Bass) und Michael Ode (Drums) stellt Croker – ein Enkel von Jazz-Legende Doc Cheatham – sein Album „Star People Nation“ mit einem wilden Mix aus Hip-Hop-Beats, R’n`B-Elementen, Funk und Jazz vor.

Bereits ab 18 Uhr genießt man wie gewohnt das kulinarische Rahmenprogramm mit feinen Pfälzer Weinen und mediterranen Speisen. |cro

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