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Höhepunkte

»14. Festival des deutschen Films« in Ludwigshafen

Stars, Gespräche und viele Premieren

Vergnüglich und gesellschaftskritisch: Die Mooshammer-Biografie „Der große Rudolph“ mit Hannelore Elsner.

Vergnüglich und gesellschaftskritisch: Die Mooshammer-Biografie „Der große Rudolph“ mit Hannelore Elsner. (Foto: frei)

Eröffnet das Filmfestival: Die Dramödie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ mit Corinna Harfouch in der Hauptrolle.

Eröffnet das Filmfestival: Die Dramödie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ mit Corinna Harfouch in der Hauptrolle. (Foto: frei)

Regiepreis-Gewinner: Hans Weingartner.

Regiepreis-Gewinner: Hans Weingartner. (Foto: Kahuuna Films/frei)

Hannelore Elsner, Franz Rogowski, Frederick Lau und und und: Eingeladen sind sie alle auf die Insel.

Ihr Kommen zugesagt haben bislang wenige Stars der deutschen Filmszene. Kein Wunder also, dass Iris Berbens Gastbesuch inklusive Filmpremiere am Samstag, 25. August, beim Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen bereits restlos ausverkauft ist. Die beliebte deutsche Schauspielerin erhält in diesem Jahr den Schauspielkunstpreis für das Drama „Hanne“. Unter der Regie von Dominik Graf gibt Berben eine frischgebackene Pensionärin, deren Eintritt in den Ruhestand jedoch von einer möglichen dramatischen Diagnose überschattet wird. Doch zuvor stürzt sich Hanne noch in ein Wochenende, das alles verändern wird.

Premiere für den Regiepreis Ludwigshafen

Auch bei der 14. Ausgabe des Festivals gibt es noch Neuerungen. Erstmalig wird der „Regiepreis Ludwigshafen“ vergeben. Ausgezeichnet ist der österreichische Regisseur Hans Weingartner für seinen Film „303“. Das Roadmovie führt das Publikum in das Oldtimer-Wohnmobil 303 von Jule (Mala Emde), die sich damit von Berlin in den Süden Portugals aufmacht, um ihrem Freund zu eröffnen, dass sie von ihm schwanger ist. Auf dem Weg begegnet sie Jan (Anton Spieker), den sie kurzerhand per Anhalter mitnimmt. Während der Fahrt kommen die beiden ins Gespräch und mit jedem gemeinsamen Kilometer mehr wird die gegenseitige Anziehungskraft stärker ...

 

Bislang hatten Festivalchef Michael Kötz und sein Team nur Filme im Programm, die in Deutschland produziert wurden. In diesem Sommer werden erstmals auch internationale Filme zu sehen sein. Dafür wird es neben den bisherigen zwei Filmzelten ein drittes Festivalkino geben. Dort laufen die Werke der Reihe „Salon – Internationaler Film“.

Fast 80 Filme an 19 Tagen

Insgesamt werden an 19 Tagen knapp 80 Filme gezeigt, darunter auch viele Premieren wie der neue Tatort „Wer bin ich?“. 13 deutsche Filme sind im Wettbewerb um den Filmkunstpreis vertreten. Starten wird das Festival mit Kerstin Poltes Dramödie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“. In ihrem Spielfilmdebüt schickt die Regisseurin Corinna Harfouch ans Meer. Gemeinsam mit ihrer Enkelin Jo (Annalee Ranft) flüchtet Charlotte von ihrem Mann Paul, dem sie nichts mehr zu sagen hat, und ihrer chaotischen Tochter Alex (Meret Becker). Auf einer Ostsee-Insel findet sich die Familie wieder und Charlotte vielleicht wieder zurück zu ihrer Ehe.

 

Geschätzt wird das Festival nicht nur für sein hochkarätiges Programmkino. Unter prächtigen Platanen, direkt am Rhein gelegen, punktet die Veranstaltung auch mit einem besonderen Ambiente. Vor dem und im Anschluss an das Leinwanderlebnis inklusive Gesprächen können Besucher bei Kulinarik entspannen. Darüber hinaus gibt es Filme unterm Sternenhimmel sowie ein eigenes Kinderfilmprogramm.


Info

»14. Festival des deutschen Films«: 22. August bis 9. September, Ludwigshafen, Parkinsel, Karten an der Kasse (Festivalgelände, täglich 9-24 Uhr, online www.fflu.de). Das komplette Programm unter www.fflu.de.  |crk

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