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Mittwoch, 22. August 2018

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Grabowsky

 

Keine Bandprobe ohne Schorle!

 

„Ein Leben ohne Schorle ist möglich, aber sinnlos“: Das ist das Motto der Frankenthaler Band Grabowsky und damit dürfte klar sein, dass (Wein-)Genuss bei ihnen an oberster Stelle steht. Das gleichnamige Lied der Pfälzer Rocker ist fester Bestandteil ihres Programms und der traditionelle „Schorle-Schlachtruf“ darf bei keinem Konzert fehlen. Gemeinsam mit Tausenden Fans erklingt dieser beispielsweise bei dem jährlichen großen Auftritt auf dem Frankenthaler Strohhutfest.

Ins Glas kommt bei den fünf Urpfälzern selbstredend nicht jeder Wein. Favorit ist ein „guter trockener Riesling, oder zur Abwechslung ein Weißherbst“. Am besten schmecke dieser im Original 0,5 Liter „Dubbeglas“. Zu den „stillen Genießern“ gehört das Quintett keinesfalls. Nicht nur beim Thema Wein, sondern auch bei ihrer Performance auf der Bühne setzen die Musiker auf einen „starken Auftritt mit rundem Abgang“.

Für diesen proben Olli, Alex, Chris, Jürgen und Erhan – alle tragen den gleichen Nachnamen, nämlich Grabwosky – regelmäßig. Wobei nicht immer ganz klar ist, ob es sich dabei um eine Band- oder Weinprobe handelt. Und so spielen die guten Tropfen von Natur aus eine tragende Rolle in den Liedern der Gruppe. Der „Schorle-Rock“ etwa ist auch über Frankenthal hinaus bekannt. Weitere Titel wie „Wein, Weib und Gesang“ sowie „Cola-weiß, Cola-rot“ sprechen laut Gitarrist Alex, Schöpfer der meisten Texte und Kompositionen, für sich.

Als waschechte Frankenthaler haben die Fünf einen besonderen, teilweise auch sehr persönlichen Bezug zu den Erzeugnissen der vorderpfälzischen Winzer, beispielsweise zu jenen aus Weisenheim am Sand, Laumersheim, Freinsheim und Bad Dürkheim.

Was zu den Weinen kulinarisch betrachtet am besten passt, davon haben Grabowsky ebenfalls eine ganz genaue Vorstellung. Klassiker zur Schorle ist der „Pfälzer Teller“ mit Leberknödel, Bratwurst, Saumagen und Kraut. Zum Rotwein (Band-Favorit Spätburgunder) mundet ein Rumpsteak, zum Weiß- oder Grauburgunder gerne auch nur ein „Woiknorze“. Pfälzisch pur eben. (crk)