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Storck, Inga

 

Wodka statt Wein in Polen

Als Pfälzische Weinkönigin hat man in der Amtszeit nicht nur jede Menge Termine – man kommt auch viel herum. Das geht Inga Storck, der aktuellen Hoheit, nicht anders. Geißbockversteigerung mit den kürzesten Grußworten, die sie jemals gesprochen habe, Weinprobe im Donnersbergkreis, närrische Weinprobe in Steinbach, zwischenzeitlich den eigenen Mini-Weinberg in Landau-Nußdorf gepflanzt, Burg- und Weinfest in Wachenheim, Zusammenkunft mit der Generation Pfalz, Drehtag zur Wahl der Deutschen Weinkönigin, Ter-roir-Weinprobe im Geopark Dachsberg im Donnersbergkreis, eine Riesling-Tour mit dem Cabriobus, rollende Weinprobe mit dem Kuckucksbähnel – die vergangenen Wochen waren für die Einselthumerin ereignisreich. Einer der Höhepunkte war der Besuch mit einer Delegation im polnischen Kozienice zu einer Konferenz. „Dabei war unheimlich spannend, zu erleben, wie Vorträge in anderen Sprachen simultan auf die Kopfhörer übersetzt werden“, erzählt sie von ihrer Reise. Auch die Tour durch die traumhafte Altstadt Warschaus bei einem Ausflug habe ihr gefallen und das Essen, von dem es reichlich gab. „Die Mengen waren kaum zu schaffen“, plaudert sie lachend weiter. Es habe viel Kartoffeln und Hühnchen gegeben und auch eine Suppe mit Innereien, die sie an die pfälzische Metzelsupp erinnerte. Zu den Speisen wurde stets Wodka getrunken und viel Wasser. „Wein aus Spanien gab es auch“, erinnert sich Inga Storck, die vor allem die von der polnischen Gastfreundschaft beeindruckt war, die sehr viel mit der in der Pfalz gemein habe. Und bei den Terminen in der Heimat gab es natürlich auch immer einen heimischen Tropfen, den sie in Polen vermisst hat ...mgi