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Schneider, Friederike

 

Pfalz hat alles, was man braucht

Friederike Schneider wollte Geigenbauerin werden. Oder irgendetwas mit Biologie machen. So ganz hat das nicht hingehauen. Obwohl so eine Forellenzucht thematisch ja nicht ganz so weit weg ist – von der Biologie. Die 49-Jährige ist Fischwirtschaftsmeisterin und betreibt in Katzweiler in vierter Generation die Forellenzucht Schneider (www.forellenzucht-schneider.de). „Mit dem Großvater hat alles begonnen“, erzählt sie. Der habe nach dem Krieg einen Teich übernommen und darin Fische ausgesetzt. Schließlich wurden noch weitere Weiher ausgehoben, dort ebenfalls Forellen aufgezogen und so entstand schließlich die Zucht. „Mit einem Verkaufswagen fing alles an“, erinnert sich Friederike Schneider, die den Beruf mit großer Freude ausübt. Zur Zucht in Katzweiler gehört auch eine Gartenwirtschaft mit Bewirtung auf Voranmeldung, die Produktpalette des Betriebes umfasst frischen Fisch (Forelle und Lachsforelle, saisonal auch Hecht, Karpfen oder Rotauge), Räucherfisch (Stremellachs, Aal, Saibling) oder auch Fischpastete, Matjes, Bismarck-Forelle und mehr. Wildprodukte sind ebenfalls zu erstehen, Sohn Johannes betreibt dazu noch eine Galloway-Rinderzucht. Nachhaltigkeit ist für Friederike Schneider wichtig, die am liebsten ihren Fisch isst. „Wir ziehen die Tiere vom Ei an, da weiß ich, wo das Produkt herkommt“, sagt sie. Und das schätzt sie auch an der Pfalz: die kurzen Wege der Produkte. Und die Region biete alles was man braucht – Wein natürlich, aber auch Obst, Gemüse, Fleisch ... Ein tolles Essen ist für sie etwa eine Fischsuppe als Vorspeise, dann eine gebackene Forelle mir Bratkartoffeln und dann eine Quarkspeise von der Schwiegertochter. Dazu darf es dann auch mal ein Glas feiner Pfälzer Wein sein, am liebsten etwas Liebliches. Besonders gerne aber trinkt Friederike Schneider Milch ... mgi