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Grüber, Isabell

 

„Ich bin ein Launentrinker“

Auf Kuba war sie schon. Auf der Liste der Pfälzischen Weinprinzessin Isabell Grüber stehen als Reiseziele auch noch Australien, Kanada und New York. Bis zum Oktober aber wird sie wohl weniger Zeit für Urlaub haben, stehen doch immerhin einige Termine in ihrer Amtszeit an. Etwa 20 hat sie seit der Wahl im vergangenen Jahr schon hinter sich und „alle waren schön“, wie sie erzählt. Die Bad Dürkheimer Termine seien zwar etwas ganz Besonderes, wegen des Heimvorteils, „aber tolle Leute lernt man überall kennen.“ So wie in Berlin beispielsweise wo sie eine Weinprobe in englischer Sprache gehalten hat und den Berlinern die Pfälzer Lebensart näher bringen konnte. „Die kennen das ja so gar nicht“, schmunzelt die sympathische Hoheit. Für das Amt hat sich Isabell Grüber, die bei einer Versicherung angestellt ist und nicht aus einem Weingut stammt, schon früh interessiert. „Ich habe auf Weinfesten Prinzessinnen gesehen und ihnen dann nachgeeifert“, erzählt sie. Ein Jahr lang war sie dann Weinprinzessin von Bad Dürkheim und schließlich bewarb sie sich bei der Pfalzwein-Werbung als Kandidatin für die Wahl zur Pfälzischen Weinkönigin. Nun darf sie, nicht nur in der Pfalz, den Wein repräsentieren. Einen Liebling hat sie dabei nicht. „Ich bin ein Launentrinker“, sagt sie. Im Sommer dürfe es dann gerne mal ein Riesling sein, einen Chardonnay aus dem Barrique mag sie gleichermaßen. Und beim Rotwein bevorzugt die 25-Jährige kräftige Tropfen. Ihren ersten hat sie nach ihrer Kommunion getrunken, vorher gab es immer nur Traubensaft ... An der Pfalz schätzt Isabell Grüber neben dem Wein auch die Geselligkeit, weswegen sie auch gerne privat Weinfeste besucht, wo man den speziellen Pfälzer Charme immer wieder entdecken kann. mgi