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Conrad, Sophie

 

Am liebsten Gewürztraminer

Der Opa hatte ein Weingut, welches nun der Bruder führt. Es war also unausweichlich, schon früh mit dem Thema Wein in Berührung zu kommen. „Ich muss so sieben Jahre alt gewesen sein, als ich zum ersten Mal probierte. Einen Gewürztraminer, der neben Bacchus heute noch zu meinen Lieblingsrebsorten gehört“, erzählt Sophie Conrad aus Grünstadt, seit vier Monaten als Pfälzische Weinprinzessin im Amt. Und mit dem Gewürztraminer verbindet sie auch eine Anekdote, kurz nach der Wahl. Bei der Weinprobe der großen Weinbruderschaft war sie total begeistert von einem dieser Weine und habe richtig davon geschwärmt, was die Aufmerksamkeit eines jüngeren Mannes erregt habe. „Er fragte mich, ob ich den Wein gut finde. Als ich ja sagte, hatte er ein breites Grinsen im Gesicht!“ Der Wein war von ihm und der Winzer war dann auch so nett, Sophie Conrad beim Winzerfestumzug in Neustadt zwei Flaschen davon zu schenken. Die lieblichen Weine haben es der Studentin der Sozialwissenschaften an der TU in Kaiserslautern angetan. Doch sie sei offener geworden, sagt die Hoheit. Natürlich probiert sie eine Vielzahl an Pfälzer Weinen, auch trockenere, und sie versucht sich auch an internationalen Gewächsen. Zusammen mit ihrem Bruder Benjamin vom Weingut Conrad in Sausenheim macht sie sogar einen eigenen Wein, einen Silvaner „S“, der zudem noch Rebsorte des Jahres in der Pfalz ist. Der soll Anfang März zu haben sein. Beeindruckende Leute habe sie bei der Tourismusmesse CMT in Stuttgart getroffen, die Pfalz allerdings ist für sie das „Paradies“ vor der Tür. Herzliche Geselligkeit, Weinfeste – all das schätzt sie sehr. Und natürlich die Genussmöglichkeiten. mgi