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Samstag, 26. Mai 2018

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Diehl, Katharina

 

Schon früh am Wein genippt ...

Ganz so viele Termine wie die Pfälzische Weinkönigin Inga Storck wird ihr Gefolge wohl nicht haben. Doch es werden immerhin noch einige sein, welche die sieben Pfälzischen Weinprinzessinnen auf Trab halten innerhalb ihrer Amtszeit, die seit 6. Oktober währt. Eine von ihnen ist Katharina Diehl aus Hainfeld. Die 23-Jährige entstammt dem Weingut Borell-Diehl, hat also schon von Kindesbeinen an Kontakt mit Wein. In Maßen natürlich. „Ich habe schon früh einmal genippt, bei meinem Vater in der Brennerei habe ich schon mal meinen Finger in den Schnaps getaucht“, verrät sie. So war es für sie also auch kein unbekanntes Terrain, als sie bei der Eröffnung der Brennsaison zu Gast war, und nicht nur mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Norbert Schindler, plauderte, sondern auch einen Mirabellenbrand probierte. Schon Katharinas Mutter Annette Borell-Diehl war Pfälzische Weinkönigin, und so war es klar, dass auch die Tochter mal ein solches Amt bekleiden würde. „Aber niemand hat mich unter Druck gesetzt“, versichert Katharina Diehl mit einem Lächeln, die besonders den Riesling schätzt. An der Pfalz mag sie die Vielseitigkeit und den Facettenreichtum, was Menschen und Kulinarisches gleichermaßen betrifft. „Hier gibt es einfach alles“, schwärmt sie, nicht nur Wein, Sekt und Brände, sondern auch Obst, Gemüse, Fleisch und sogar Bier. Und natürlich schätzt sie die Offenheit der Pfälzer. Über ihre Termine wird die Hainfelderin, etwa 150 werden es sein, wie sie schätzt, Tagebuch führen. „Für die Zukunft als Erinnerung“, sagt sie und beginnt von bereits vergangenen Terminen zu erzählen. Besonders in Erinnerung ist ihr dabei etwa der Empfang nach der Wahl in ihrem Heimatort geblieben, zu dem besonders viele Menschen gekommen seien, auch aus den Nachbarorten. Bei der Eröffnung des Fests des Federweißen in Landau war sie ebenfalls dabei. Noch ist es eher ruhig, aber im Frühjahr gehe es dann richtig los. mgi