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Storck, Inga

 

Pfalzguide für Münchner Sommeliers

Nach ihrer Wahl zur 79. Pfälzischen Weinkönigin am 6. Oktober in Neustadt brauchte Inga Storck aus Einselthum erstmal eine Woche, um sich an das ehrwürdige Amt zu gewöhnen. Etwa 300 Termine im In- und Ausland hat die 23-Jährige in ihrer Zeit als Hoheit zu bewältigen und ein paar davon hat sie in den vergangenen Wochen auch schon hinter sich gebracht. So war sie beispielsweise mit der Generation Pfalz, einer Vereinigung von 20 jungen und kreativen Weinmachern, unterwegs, betätigte sich dabei als Pfalzguide für eine Gruppe von Sommeliers aus München, mit denen sie nicht nur einige der Winzer der Generation Pfalz besuchte, sondern auch im Weinberg unterwegs war. „Die haben sich besonders für den Pfälzer Riesling interessiert“, erinnert sich Inga Storck. Bei einem Besuch in München ihrerseits war sie bei einem Pfälzer Abend zu Gast, bei dem natürlich auch Wein verkostet wurde. Dort zeigte sie sich begeistert von der Weinlust der Menschen, die auch viele Fragen rund um den Pfälzer Wein gestellt hätten, wie die Königin erzählt. Und bei einem Regionalabend mit dem TV-Sender RNF lernte sie Comedian Bülent Ceylan kennen. Besonders in Erinnerung geblieben ist Inga Storck die Nacht der Kultur- und Weinbotschafter in Annweiler, sie selbst ist ebenfalls eine Botschafterin, bei der sie spannende Neuzüchtungen vom Geilweilerhof probieren durfte, unter anderem einen Calardis blanc, eine Rebsorte, die gegen echten und falschen Mehltau sowie Botrytis resistent sein soll – Piwi werden diese Sorten auch genannt. Einen Regentsekt hat sie ebenfalls gekostet und dazu eine der vielen, extra für die Veranstaltung gebackenen Brotsorten von Stephan Müller aus Kaiserslautern. Die haben ihr Spaß gemacht, besonders gefreut hat sie auch, dass der Pfarrer ihres Heimatortes nicht nur für sie direkt nach der Wahl hat die Glocken läuten lassen, sondern ihr auch einen Gottesdienst gewidmet hat. mgi