Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Zum Einzelverkauf der Ausgabe als PDF
Samstag, 24. Februar 2018

4°C

Breiling, Susanne

 

Die Königinnenmacherin

Eigentlich wollte Susanne Breiling Umweltschutz studieren. Schließlich begann sie eine kaufmännische Ausbildung, die sie nach Osthofen führte – Rheinhessen. „Aber ich wollte unbedingt wieder zurück in die Pfalz“, sagt die gebürtige Maikammerin. Und begründet weiter: „Das Gesamtpaket aus Landschaft, Wein, Menschen und Vielfältigkeit ist einfach schön!“ Drei Jobangebote hatte sie dann und die Qual der Wahl. Ihre ehemaliger Chef riet ihr, bei der Gesellschaft für Weinabsatz und der Pfalzweinwerbung anzuheuern, der sie seit 1989 treu ist. Dort ist sie nicht nur Assistentin der Geschäftsführung, sondern kümmert sich auch maßgeblich um den Pfälzer Auftritt bei der Messe Prowein in Düsseldorf, um das Gelingen von „Wein am Dom“ und natürlich um die Wahl der Pfälzischen Weinkönigin, die in diesem Jahr am 6. Oktober in Neustadt über die Bühne geht. Susanne Breiling ist sozusagen die Königinnenmacherin. Und die Organisation für die Wahl beginnt schon früh. Zunächst geht im April die Ausschreibung raus, um Kandidatinnen zu gewinnen. Acht Bewerberinnen sind es in diesem Jahr, so viele wie schon seit 1983 nicht mehr. Dann folgen erste persönliche Gespräche mit den künftigen Hoheiten in denen jede Frage der jungen Frauen beantwortet wird. Mehrmals treffen sich im Laufe der Vorbereitung alle zusammen, und je näher der Wahltermin rückt, desto mehr Arbeit hat Susanne Breiling: PR mit TV und Rundfunk, Zusammenstellung der Jury, Gästelisten, Programmflyer ... Am aufreibendsten sei aber der Wahltag mit Fachbefragung und Gala am Abend. „Da bin ich so nervös wie die Kandidatinnen“, erzählt Breiling, die vieles erlebt hat – vom Wechsel der Kleider der Hoheiten von Dirndl auf Abendkleid bis zur ersten RNF-Übertragung im TV vor sieben Jahren. Besonders gerne erinnert sie sich zurück, als die Kandidatinnen beim Auftritt einer Abba-Revival-Band spontan auf der Bühne getanzt haben. „Das war toll!“ mgi