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Samstag, 24. Februar 2018

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Kuntz, Karl-Emil

 

Herr über etwa 900 Weine

Karl-Emil Kuntz, Sohn des Sterne-Kochs und Küchenchefs Karl-Emil Kuntz in der „Krone“ in Herxheim-Hayna, ist Herr über insgesamt rund 850 bis 900 Weine. Nun gut, nicht ganz alleine. Während er die Gäste aus dem umfangreichen Portfolio aus vielen Pfälzer Weinen, ein paar Franzosen, Italienern und Spaniern im Gourmetrestaurant fachkundig berät, übernehmen diese Aufgabe in der „Pfälzer Stube“ seine Mutter Martina sowie Heike Sonntag, die ausgebildete Sommelière ist. „Und ich habe die alle auch schon probiert“, sagt der 33-jährige Küchenmeister. Seit mehr als 300 Jahren ist die „Krone “ in Familienbesitz und der junge Karl-Emil konnte gar nicht anders, als sich dem Genuss zu verschreiben. „In so einem Haus passiert das zwangsläufig“, erzählt er. Wein und Kulinarisches, kurzum Genuss, seien schon immer das wichtigste Thema gewesen. Wein muss für Kuntz nicht teuer sein. Aber er müsse Qualität haben. Gerade in den vergangenen etwa 20 Jahren habe sich diesbezüglich viel getan. Kuntz lobt die aufstrebenden, jungen Winzer in der Pfalz, die von vielen Auslandsaufenthalten profitiert haben, gut vernetzt sind und sich austauschen. Auch sie würden zum hohen Stellenwert der Pfalz in Sachen Wein beitragen. „Die Pfalz ist für mich in Deutschland die Nummer eins“, sagt der Weinberater voller Stolz. Er will den Gästen eine Basis geben, ihnen nicht vorschreiben, was sie zu trinken haben. Er sieht seine Tätigkeit als Anleitung und lässt dabei seine Erfahrung einfließen. Und sein Wissen darum, was der Vater zubereitet. Auch in seiner Freizeit trinkt Kuntz gerne ein Glas Wein, „zu 99 Prozent aus der Pfalz“, wie er sagt. Etwa einen lange gereiften, eleganten Riesling oder einen filigranen Pinot Noir. Und auch eine Schorle darf es mal sein, über die er sagt: „Man darf alles rein tun, solange es ein Riesling ist!“ mgi