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Samstag, 26. Mai 2018

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Weisbrodt, Katharina

 

„Auf Weinfesten bleibt man nie allein“

 

Neun Monate ihrer Amtszeit hat Katharina Weisbrodt, Pfälzische Weinprinzessin aus Deidesheim, hinter sich und hatte dabei schon schätzungsweise 80 bis 100 Termine. Einer davon, der gerade ein paar Tage her ist, war in Starnberg, wo ein Pfälzer Weinfest stattgefunden hat. Auftakt dazu war eine Weinprobe auf dem See mit einem Schiff, das sie sogar selbst einmal steuern durfte. In der Delegation, die nach Bayern reiste, waren auch Haßlocher dabei, die Bierhoheiten etwa. Und so durfte ein Ausflug nach Andechs natürlich nicht fehlen, schließlich wird in Haßloch alljährlich das Andechser Bierfest gefeiert. „So ein Weizen, das hat schon was“, erzählt die 22-jährige Hoheit, die ansonsten den Riesling über alles schätzt – wegen seines Facettenreichtums. „Den trinke ich auch zum Rumpsteak“, so Katharina Weisbrodt, die ebenfalls einen Weißburgunder recht gerne trinkt. An ihm schätzt sie die geringe Säure und die Fruchtigkeit. Zum Wein ist sie schon früh gekommen. „Schon als Kinder haben wir im Weinberg geholfen“, erzählt sie. Der Vater sei Winzer, eigene Weinberge hätte die Familie, die im vergangenen Jahr ihren ersten eigenen Wein produzierte, im Nebenerwerb schon immer bewirtschaftet. Und natürlich habe der Papa den Kindern, Katharina hat zwei Geschwister, immer mal ein Gläschen Wein hingestellt – erst zum Riechen und dann zum Probieren ... Dass sie sich für die Wahl der Pfälzischen Weinkönigin beworben hat, hat sie ein Stück ihrem Vater zu verdanken, der immer wieder gesagt hat: „Mach das doch!“ Und auch, wenn sie viel unterwegs ist – in die Pfalz kommt sie immer wieder gerne zurück. „Das ist meine Heimat“, schwärmt sie und nennt als Vorzüge nicht nur die landschaftlichen Gegebenheiten mit den vielen Radwegen etwa an Weinbergen entlang, sondern auch die Gastfreundschaft bei Weinproben zum Beispiel oder auf Weinfesten etwa: „Da bleibt man nie allein, gehört immer dazu!“ mgi