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Göhl, Rainer

 

Ins Thema Wein hineingeboren

 

Beim Weinbauamt in Neustadt ist Rainer Göhl als Sachbearbeiter im Bereich Weinbau tätig. Und da versteht es sich natürlich von selbst, dass der 49-Jährige Tag für Tag mit dem Thema in Berührung kommt und auch der Versuchung ausgesetzt wird. „Bei uns ist ja immer ein Wein offen“, erläutert er schmunzelnd. Doch er genießt in Maßen, wie er sagt, zum Essen beispielsweise gehöre schon ein gutes Glas Pfälzer Wein. Das sagt Göhl, der von der Mosel stammt, dort im elterlichen Weingut groß geworden ist, das er auch hätte übernehmen sollen, voller Stolz. Nach der Ausbildung zum Winzer und dem Studium der Weinbetriebswirtschaft bewarb er sich auf eine Stellenausschreibung beim Weinbauamt und landete so schließlich in der Pfalz. „Und ich merke zum Beispiel nach Heimatbesuchen, wie schön es hier ist“, schwärmt er. „Ins Thema Wein wurde ich hinein geboren“, so Göhl, der erzählt, dass er schon in jungen Jahren Wein probiert hat. Zu damaligen Zeiten sei das auch eine ganz normale Sache gewesen. Heute sei man da zurückhaltender. Aber seinen 15-jährigen Sohn, Rainer Göhl ist verheiratet und Vater zweier Kinder, habe er schon mal von einem Sekt probieren lassen ... Am Weinbaugebiet Pfalz schätz er die Dynamik, das Moderne und den Fortschritt. Andere Gebiete würden stehen bleiben, wo sich hierzulande weiterentwickelt würde. Zu seinen besonderen Erlebnissen zählt er bei aller Liebe zur hiesigen Region ein dreimonatiges Praktikum in der Champagne. Allerdings hat es ihm der Wein mehr angetan. „Ich bin mit Riesling aufgewachsen“, beschreibt Göhl einen logischen Hang zu dieser Rebsorte. Aber auch Muskateller oder Gewürztraminer schätzt er bei den weißen Sorten. Bei den Roten entscheidet er sich gerne für Spätburgunder, Cabernet Sauvignon oder Merlot. Dunkle Rotweine gehören für den sympathischen Mitarbeiter des Weinbauamtes vor allem dann ins Glas, wenn Rinderroulade, Rumpsteak oder Lamm auf dem Teller landen. Und eines ist für ihn ohnehin klar: „Ein Essen ohne Wein ist unvorstellbar!“ mgi