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Samstag, 26. Mai 2018

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Eymael, Karin

 

Schon früh bei Weinproben dabei

 

Sie ist begeisterte Sportlerin, ehemalige Leistungsturnerin und im Laufsport erfolgreich aktiv. Karin Eymael aus Bad Dürkheim läuft den Halbmarathon in etwas mehr als eineinhalb Stunden und ist aktuelle Pfalzmeisterin über diese Distanz in ihrer Altersklasse. Für die 41-Jährige sind die Wettkämpfe ein echter Genuss. Ebenso wie Kulinarisches und Wein. Eymael ist gelernte Winzerin und studierte Önologin, Regionalsprecherin der Vereinigung Vinissima – Frauen und Wein/Pfalz und verantwortet bei der Strategie- und Kommunikationsagentur Carta den Bereich Wein und Genuss. Einen Hang zum Schreiben hat sie ebenso. Und weil sie beides gerne verbindet, hat sie einen Blog, in dem sie über verschiedenste Weine aus der Pfalz schreibt – nachzulesen unter www.feingeschmeckt.de. Zum Wein ist die gebürtige Ludwigshafenerin schon ganz früh gekommen. Ihre Mutter entstammt einem Weinbaubetrieb aus St. Martin. Und arbeitete an den Wochenenden auch nach dem Wegzug immer noch tatkräftig im heimischen Betrieb mit. „Da war ich immer dabei und auch in den Ferien ging es immer zum Großvater aufs Weingut“, erinnert sich Karin Eymael. „Unseren Urlaub haben wir immer dort verbracht!“ So saß sie schon in jungen Jahren auf dem Traktor, war mit dem Opa in den Weinbergen und im Keller, hat auch schon live ihre ersten Weinproben erlebt. Ausbildung und Studium waren da logische Konsequenz. Gerne denkt sie an eine Pressereise zurück, die zum Champagner-Produzenten Veuve Clicquot führte. „Ich bin eine Sektnase“, sagt sie. Aber natürlich trinkt die 41-Jährige auch Wein. Riesling ist ihre Lieblingsrebsorte, und den trinkt sie, wenn er gut gereift ist, zu ihrem Lieblingsgericht: Leberknödel, Kartoffelpüree und Sauerkraut. Von der Pfalz als Weinland ist sie überaus begeistert. Sie schätzt die hohe Qualität und die Dichte gut ausgebildeter Winzer auch in ganz Deutschland, das den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauche. Allerdings wünscht sich Karin Eymael, dass die Pfälzer Weine gerne auch etwas teurer sein dürften – Qualität habe schließlich ihren Preis. mgi