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Samstag, 26. Mai 2018

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Sperk, Alexander

 

„Ein Tag ohne Riesling – da fehlt was!“

 

Angefangen hat er nach Studium und Volontariat als Redakteur bei der RHEINPFALZ in den Lokalredaktionen in Grünstadt und Ludwigshafen, und noch immer ist er der Tageszeitung treu. Daneben hat er den Wein zu seinem Hobby gemacht. In seinem Blog schildert er seine Erlebnisse mit Pfälzer Wein, die er natürlich nicht ganz alleine probiert. Unterstützung erhält er von Frau Annika und seinem Freund Sigi Iro sowie dessen Gattin Christina, die hinter www.pfaelzer-weinblog.de stehen. Dort nachzulesen sind hauptsächlich in Tagebuchform Geschichten etwa darüber, wie ein Wein beim Winzer oder in der geschmeckt hat, zur Steuererklärung oder zur Fußball-WM. Auf Verkostungsnotizen im klassischen Sinn verzichtet der 40-Jährige. 2010 hat er den Blog eingerichtet. „Ich war auf der Suche im Netz nach Infos über den Pfälzer Wein und wurde kaum fündig“, erzählt er und sah darin eine Lücke. Sein Interesse für Wein und seine Affinität zu Technik waren schließlich die Motoren, die den Blog Wirklichkeit werden ließen. Und von Anfang an sei der Erfolg da gewesen, mehrere Tausend Klicks pro Monat unterstreichen die gute Resonanz. Etwa zehn Beiträge pro Monat schreibt Sperk. Und nur über Weine, die er selbst empfehlen würde. Tipps bekommt er dabei auch manchmal von Lesern. Einer von ihnen war übrigens Sigi Iro, mit dem er schließlich Kontakt aufnahm und der jetzt maßgeblich mitprobiert. Dabei sind die beiden offen für alles, kosten so manchen Tropfen auch bei großen Weinmessen wie der Prowein in Düsseldorf oder bei „Wein am Dom“ in Speyer. Die Pfalz schätzt der gebürtige Karlsruher wegen seiner Qualitätsdichte und weil sie auch immer neue Themen für seinen Blog liefert. „Es gibt hier auch gerade beim Nachwuchs eine gute Substanz“, so Sperk, der auch das Preis-Genuss-Verhältnis lobt. Rotweine trinkt er am liebsten aus den nördlicheren Gefilden, Riesling dürfen aus dem Süden stammen. Sein Credo: „Ein Tag ohne Riesling – da fehlt was!“ mgi