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Samstag, 24. Februar 2018

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Kronauer, Anastasia

 

Auch auf der Prowein als Hoheit aktiv

 

Schon am kommenden Wochenende hat sie wieder einen wichtigen offiziellen Auftritt – bei „Wein am Dom“ in Speyer am 1. und 2. April (siehe Seite zuvor) ist die Pfälzische Weinkönigin Anastasia Kronauer ganz in Amt und Würden unterwegs. So wie schon bei der internationalen Weinmesse „Prowein“ am vorvergangenen Wochenende in Düsseldorf. Und natürlich hat die 24-Jährige dort auch zahlreiche Weine probieren dürfen. Doch so richtig genießen konnte sie dabei nicht, weil sie ständig als Hoheit aktiv war. Geselliger und gediegener sei es da bei der Weinbergnacht in Bad Dürkheim gewesen, bei der sie sich durch die Rebsortenvielfalt der ansässigen Winzer kosten konnte. Und während da noch unter anderem die typischen Pfälzer Weine, rote Burgunder etwa, ins Glas kamen, durfte sie in Düsseldorf schmecken, wie unterschiedlich gleiche Rebsorten schmecken, wenn sie in anderem Klima und auf anderen Böden gedeihen – so wie in Sachsen etwa. Von dort probierte sie einen Spätburgunder, der stark nach Dörrobst geschmeckt habe. In guter Erinnerung sei ihr eine Tapas-Verkostung bei der Prowein geblieben. Stefan Klinck vom „Felschbachhof“ in Ulmet hat dabei aus Pfälzer Klassikern geschmackvolle Kleinigkeiten wie Empanadas gefüllt mit Blut- und Leberwurst kreiert, zu denen verschiedenste Pfälzer Weine ausgeschenkt wurden. Besprochen wurden die von Markus Del Monego, der einst Sommelier-Weltmeister gewesen ist. Und zwei weitere bemerkenswerte Dinge erlebte sie auch noch. Als sie der Präsentation des „Merian Pfalz“, der seit 1953 zum vierten Mal aufgelegt wurde, in der Sektkellerei „Schloss Wachenheim“ beiwohnte, entdeckte sie im Heft ein Bild ihrer Schwester. Und die Königin selbst kam auch noch zu Ehren. In Kleinniedesheim war sie Gast einer Rosenpflanzung in einem Regent-Wingert. Und dort durfte sie eine Rose setzen, die ihren Namen „Anastasia“ trägt. mgi