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Sonntag, 25. Februar 2018

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Kronauer, Anastasia

 

„Ich bin mir vorgekommen wie ein Promi“

 

Und schon sind wieder vier Wochen in der Amtszeit der aktuellen Pfälzischen Weinkönigin Anastasia Kronauer vergangen. Und natürlich hat die 24-Jährige auch in denen wieder so einiges erlebt. Zum Beispiel bei „Wein am Dom“ in Speyer, der größten Wein- und Sektmesse in der Pfalz, die sie mit eröffnet hat. Aber sie war nicht nur in offizieller Funktion in der Domstadt. Sie wollte auch probieren, was die hiesigen Winzer so zu bieten haben. Und das hat sie ausgiebig getan, auch wenn das nicht so einfach gewesen sei, wie sie sagt: „Mit der Krone auf dem Kopf hat mich natürlich jeder erkannt und es wollten ganz viele Leute Fotos mit mir machen. Ich bin mir vorgekommen wie ein Promi!“ Gekostet hat Anastasia Kronauer aber nicht nur für den privaten Genuss. Denn schon kurz nach „Wein am Dom“ stand ein weiterer Termin für die Hoheit an. Bei einer internationalen Weinprobe, initiiert vom Deutschen Weininstitut, hatte sie die Aufgabe, sechs Weine zu verschiedenen Speisen zu präsentieren. Und die suchte sie sich natürlich in Speyer raus, denn wo sonst hätte sie so gute Vergleichsmöglichkeiten und eine derartige Vielfalt haben können!? Mit zwei Rieslingen, einem Chardonnay, einem Weißburgunder (Rebsorte des Jahres in der Pfalz), einem Sauvignon blanc und einem Spätburgunder hatte sie schließlich ihre Wahl getroffen, mit der sie die Gäste aus aller Welt – USA, Schweden, Japan, Polen – vom Pfälzer Wein überzeugen wollte. Und das ist der Königin gelungen. „Vor allem der Riesling und der Chardonnay aus dem Holzfass sind bei den Gästen angekommen“, erinnert sich Kronauer an die Weinprobe, der ersten, die sie in englischer Sprache gehalten hat. Ein weiterer interessanter Termin sei die Veranstaltung „Frau Königin kocht“ gewesen, bei der sie zu einem Fünf-Gang-Menü fünf Weine ihrer Wahl vorstellte und den Abend mit Geschichten rund um den Wein und ihr Amt bereicherte. Und ein Heimspiel hatte sie schließlich auch noch: bei der Wein- und Froschkerwe in Lachen-Speyerdorf durfte die Präsenz der königlichen Hoheit nicht fehlen. mgi