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Töpfer, Daniela

 

Hoheit schwärmt für Calardis blanc

Noch bis Oktober kommenden Jahres darf Daniela Töpfer die Krone der Pfälzischen Weinprinzessin tragen. Nicht das erste wertvolle Amt dieser Art, das die sympathische 26-Jährige bekleidet. Vor drei Jahren war sie Kastanienprinzessin im Trifelsland, was nicht so abwegig ist, wenn man weiß, dass ihre Heimat Annweiler heißt und dort eine Hochburg der Keschde ist. Viele Kastanienbäume gibt es dort, den Keschdeweg und Aktionen rund um die köstliche Frucht, die im Herbst Saison hat. Beworben hatte sie sich für dieses Amt, weil sie sich eng zu ihrer Heimat verbunden fühlt, wie sie erzählt. Zu dieser Verbundenheit trägt natürlich auch der Wein bei, zu dem sie schon als Kind Kontakt hatte. Kein Wunder, ist sie doch im Weingut der Eltern groß geworden, das ein Hektar Weinberge bewirtschaftet. „Da habe ich schon früh probiert“, erzählt die ausgebildete Winzerin, die ein agrar- und betriebswirtschaftliches Studium abgeschlossen hat und besonders stolz darauf ist, einen eigenen Rebstock zu haben, den sie vor 18 Jahren gepflanzt hat. Dort wächst bei herrlichem Blick auf die Umgebung ihre Lieblingsrotweinsorte, ein Regent. Ertrag pro Jahr: zwei Flaschen. Bei den Weißen hat es ihr Riesling angetan, den sie in jungen Jahren gerne auch lieblich trank. Derzeit schwärmt sie für die Rebsorte Calardis blanc, eine relativ neue Züchtung, die erst 2015 zur Sortenliste angemeldet und auf dem Geilweilerhof in Siebeldingen gekreuzt wurde. Die würde auch im heimischen Weingut Töpfer angebaut. Am liebsten aber probiert sie ganz viele verschiedene Weine von unterschiedlichen Winzern, auf Weinfesten etwa, weil sie die Vielfalt in der Pfalz so schätzt. „Da gibt es ganz viel Spannendes“, sagt Daniela Töpfer, die sich schon auf den Besuch der Grünen Woche in Berlin im Januar freut. mgi