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Donnerstag, 16. August 2018 Drucken

Essen & Trinken

Kreativ und vielfältig: »Hubertushof« in Hassloch

Lokaltermin

Von Markus Giffhorn

Hübsch anzuschauen: Im „Hubertushof“ legt man Wert auf eine ansprechende Atmosphäre.

Hübsch anzuschauen: Im „Hubertushof“ legt man Wert auf eine ansprechende Atmosphäre. (Foto: frei)

Appetit anregend: Schweinefilet vom schwäbischen Strohschwein mit Pfifferlingen.

Appetit anregend: Schweinefilet vom schwäbischen Strohschwein mit Pfifferlingen. (Foto: frei)

Das Gasthaus unweit des Rehbachs in Haßloch gelegen blickt auf eine lange Geschichte zurück.

Mehr als 55 Jahre gibt es den „Hubertushof“ schon, den vor fünf Jahren Ricarda Gössling-Raquet übernommen hat. Zusammen mit ihrem Mann Markus Gössling, einem gelernten Koch und Konditor, erfreut sie die Gäste mit einer kreativen Küche, die durch pfiffigen Stil-Mix begeistert, klassische, deutsche Einflüsse ebenso berücksichtigt wie mediterrane und exotische.

Schöner Blick auf sattgrünem Rasen

Sommers lockt die lauschige Terrasse (60 Plätze) mit schönem Blick auf ein sattgrünes Stück Rasen oder der neue, mit großen Glastüren versehene Veranstaltungsraum (60/50 Plätze), der an verregneten warmen Tagen auch als Restaurant genutzt wird. Und dann gibt es noch das gemütliche, gutbürgerliche „alte Restaurant“ (60 Plätze). Hier wie dort lässt es sich entspannt speisen, umsorgt von einem aufmerksamen und auch bei vollem Haus stets freundlich und souverän agierenden Service.

 

„Wir wollen das kochen, was es woanders nicht gibt“, erläutert Ricarda Gössling-Raquet im Hinblick auf die Speisekarte, in der einmal pro Woche einzelne Positionen wechseln und die auch saisonal geprägt ist. Etwa wenn Wild vom Jäger aus Haßloch zu haben ist. Das Angebot ist abwechslungsreich und richtet sich an Fleisch- und Fischfans sowie Freunde vegetarischer Speisen gleichermaßen. Letztere dürfen sich beispielsweise auf Quinoa-Salat mit gebackenen Falafel, gegrilltem Gemüse und Tandoori Joghurt (14 Euro) oder im Wok gebratenes Pak-Choi-Gemüse in Sesam-Soy-Sauce mit Bio-Basmati-Reis (14 Euro) freuen. „Wir legen Wert auf nachhaltige, vernünftige und ausgesuchte Produkte“, erklärt die gebürtige Haßlocherin. Anklang fanden die Ricotta-Basilikum-Ravioli mit tomatisiertem Grillgemüse und Parmesan (12 Euro) ebenso wie das „Cordon bleu“ vom schwäbischen Strohschwein mit Bergkäse und gekochtem Schinken gefüllt (19 Euro) – zart und saftig im Geschmack. Überzeugend auch die Medaillons vom Kalbsrücken mit feiner Gorgonzola-Sauce und selbstgemachten Bandnundeln (24 Euro). Und beim Pistazien-Nougatparfait mit Erdbeerkern, karamellisierten Mandeln und Mango-Sauce (8 Euro) stellt Gössling sein Können unter Beweis.

Eigener Hubertushof-Wein

Passende Weine dazu stammen von namhaften Pfälzer Winzern wie Eugen Müller in Forst oder von Buhl in Deidesheim, die Viertelpreise starten ab 3,80 Euro. Je zwei Spanier und Franzosen sind im Angebot, zudem gibt es einen eigenen „Hubertushof“-Wein, der in Zusammenarbeit mit dem Weingut Wambsganß in Landau-Nußdorf entsteht.


Info

»Hubertushof«, Lachener Weg 200, 67454 Haßloch, Telefon: 06324 2234, Internet: www.gasthaus-hubertushof.de, Öffnungszeiten: Mi-So, 11.30-14 und ab 17.30 Uhr, Mo/Di sowie Sa mittag geschlossen.


Hinweis: Die LEO-Serie „Lokaltermin“ umfasst die Kategorien „Typisch Pfalz“, „Nicht alltäglich“, „Voll Familie“, „Ganz Gourmet“. Logos zeigen die Art von Gastronomie. „Lokaltermine“ werden anonym von der Redaktion wahrgenommen. Die Testessen bezahlt LEO. Die Lokale werden anhand von Kriterien wie Speisenangebot und Preis-Leistungs-Verhältnis ausgewählt.

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