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Donnerstag, 18. Oktober 2018 Drucken

Museen & Galerien

Hammer und Sichel: Fotografie »Red Utopia« in Mannheim

Im Parteibüro: politisch Aktive in Nepal.

Im Parteibüro: politisch Aktive in Nepal. (Foto: Jan Banning/frei)

Viele der Abgebildeten blicken ernst in Jan Bannings Kamera. Schließlich geht es um die politische Überzeugung, um Ideale.

Für seine Serie „Red Utopia – Kommunismus 100 Jahre nach der Russischen Revolution“ reiste der Fotograf zwischen 2013 und 2017 nach Russland, Italien, Portugal, Nepal und Indien, um kommunistische Parteibüros abzulichten. Zephyr in Mannheim zeigt die Aufnahmen erstmals in Deutschland.

Vielsagender Blick in den Alltag

Der Niederländer, der 2004 mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet wurde und dem in diesem Jahr eine Retrospektive in Den Haag gewidmet wurde, studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, bevor er sich der Fotografie widmete. Auch wenn die Menschen für seine Bilder posieren, erlauben die Aufnahmen einen vielsagenden Blick in den Alltag, studiert man etwa ihre Kleidung und die Einrichtung der Räume.

Weitere Fotos der Ausstellung zeigen Szenen aus der Strafjustiz in vier Ländern („Law & Order“, 2015) sowie Stammesführer aus Ghana („The Sweating Subject“, 2016).


Info

Jan Banning: Red Utopia – bis 13.1.19, Mannheim, Zephyr (Raum für Fotografie), Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Bassermannhaus, C4, 9, geöffnet: Di-So 11-18 Uhr, www.zephyr-mannheim.de. |ms

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