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Feste & Märkte

Frohes Gewimmel unter närrischem Himmel: Straßenfasnacht in der Pfalz

Von Roland Happersberger

In Ludwigshafen auf der Gass’haben alle Narren Spaß.

In Ludwigshafen auf der Gass’haben alle Narren Spaß. (Foto: frei)

Gute Laune herrscht in Dahn, wenn der Umzug naht heran.

Gute Laune herrscht in Dahn, wenn der Umzug naht heran. (Foto: Buchholz)

Na, wenn das nichts ist: Zum 66. Mal zieht der gemeinsame Fasnachtsumzug der ungleichen Schwesterstädte Mannheim und Ludwigshafen durch die diesmal linksrheinischen Straßen.

„Närrische Route 66: Wir tun es allen kund – jetzt geht’s erst richtig rund“ ist das gereimte Motto. Los geht’s am Fasnachtssonntag um 13.11 Uhr am Goerdelerplatz in Ludwigshafen, dann laufen mehr als 3500 Aktive in 99 Zugnummern vier Stunden durch die Straßen der Innenstadt bis an die Rheinschule. Das Südwestfernsehen bringt den Narrenlindwurm ab 14 Uhr in die Wohnzimmer.

Kurze Kampagne

In Ramstein, wo sich das Umzugsgeschehen der Westpfalz konzentriert, ist es schon der 67. Umzug. Mindestens sechs Musikkapellen und Fanfarenzüge sind dabei, 40 Fußgruppen und 15 Motivwagen sind bisher gemeldet – weniger als sonst, was nach Ansicht des ausrichtenden KV Bruchkatze an der Kürze der Kampagne liegt. Man ist indes zuversichtlich, dass noch manche Narrengruppe sich im letzten Moment zum Mittun entschließt. Der Westricher Fasnachtsumzug setzt sich nach altem Brauch am Fasnachtsdienstag gegen 14 Uhr am Bahnhof – die Anfahrt mit dem Zug ist wegen der Zuschauerscharen unbedingt ratsam – in Bewegung, am Ende gibt’s Party im Haus des Bürgers.

Ahoi

„Ahoi!“ heißt es am Samstag, 10.2. ab 14.11 Uhr, wenn in Frankenthal der Zug am Kanal startet. „Mit einem Großaufgebot von Gardemädchen, Elferräten und Mottowagen sind alle örtlichen Karnevalvereine vertreten. Auch der Frankenthaler Stadtrat ist als Fußgruppe dabei“, informiert die Stadt. Sechs Spielmannszüge und zwei Guggemusikgruppen machen den Narrenlindwurm – er zählt 80 Nummern – zu einem klangvollen Ereignis. Schon ab 11.11 Uhr amüsiert man sich beim Fasnachtsmarkt vor dem Rathaus.

Guggemusik

Der Klang der alemannischen Guggemusiken prägt den Gaudiwurm in Dahn in besonderem Maß. Denn hier ruft der KV Elwetritsche schon am Fasnachtssamstag um 20 Uhr ins große Zelt im Gewerbegebiet zum Guggemusikfestival mit diversen Schweizer Kapellen, und die sind auch im Einsatz, wenn der Umzug am Sonntag um 13.30 Uhr in der Geschwister-Scholl-Straße Fahrt aufnimmt und zur Marktstraße zieht. 60 Zugnummern sind gemeldet, das Motto: „Elwi kennt do nix, durch Dahn geht jetzt die Route 66“. Mehr und mehr sind Gruppen aus der Südpfalz unter den Aktiven.

Rieslingwurm

„Zu der wohl originellsten Straßenfastnacht an der Weinstraße“ ruft jedes Jahr unentwegt Weisenheim am Sand am Sonntag. Der Rieslingwurm rechnet mit 33.333 Besuchern in fröhlicher Fasnachtsstimmung und bietet dazu immerhin 47 Motivwagen, Fußgruppen und Musikzüge. Los geht’s um 13.11 Uhr im Gewerbegebiet. Auch hier ist der Zug das empfohlene Verkehrmittel.

Hettrumesien

Eine Fasnachtshochburg mit langer närrischer Tradition ist seit 100 Jahren Hettrumesien, vulgo Hettenleidelheim. Hier gipfelt die Kampagne alle zwei Jahre in einem durchaus beachtlichen Narrenlindwurm, den der KV Feuerio am Sonntag um 13.31 Uhr in der Wattenheimer Straße loslässt und der mit buntem Spektakel an der Festhalle und in ihr endet.

Bad Dürkheims Grawler

Aus bescheidenen Anfängen zu etwas durchaus Ansehnlichem gewachsen ist mit den Jahren der Umzug in Grünstadt. Er geht am Dienstag um 14 Uhr in der Vorstadt los, am Ende feiert man in der nördlichen Fußgängerzone. Auch Bad Dürkheims Grawler machen den Dienstag zum Straßenfasnachtstag: Der Zug startet um 11.11 Uhr auf dem Wurstmarktplatz und zieht hoch in die Stadt. Dort wird bis in den frühen Abend gefeiert.

Ganz im Westen

Ganz im Westen, in Zweibrücken wird am Dienstag um 14.11 Uhr ein Umzug in der Dr.-Ehrensberger-Straße auf seinen närrischen Weg geschickt.

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