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Afrika kam später: Ijoma Mangold in Ludwigshafen

Ein Literaturchef präsentiert sein Erstlingswerk: Ijoma Mangold liest aus „Das deutsche Krokodil“.

Ein Literaturchef präsentiert sein Erstlingswerk: Ijoma Mangold liest aus „Das deutsche Krokodil“. (Foto: Sebastian Hänel)

Das im Buchtitel genannte Krokodil aus Ebenholz stand im Hause Mangold auf einem Fenstersims.

„Als wäre es seine Pflicht, jeden daran zu erinnern, dass dieser Haushalt eine besondere Verbindung zu Afrika pflegt“. Der Mann, der „Das deutsche Krokodil“ schrieb, ist Ijoma Mangold. Geboren am 2. März 1971 in Heidelberg, heute Literaturchef der Wochenzeitung „Die Zeit“. Sein Erstlingswerk behandelt sein eigenes Leben. Sein Vater stammt aus Nigeria. Er sei, so erklärte die aus Schlesien vertriebene Mutter dem Sohn, in seine Heimat zurückgekehrt, da sein Dorf seine Ausbildung zum Kinderarzt in Deutschland finanziert hätte.

 

In Deutschland galt Ijoma Mangold als „Mischlingskind“, jedoch: „Dass ich exotisch aussah, schien an der Schule niemand groß zu bemerken.“ Zum Sonderling habe ihn eher seine Neigung zu Literatur und klassischer Musik gemacht.

 

Afrika und seinen Vater lernte der Journalist erst als Erwachsener kennen. Mangolds Buch sei mehr als eine persönliche Geschichte, urteilt die „Süddeutsche“: „Es ist zugleich ein Gesellschafts- und Epochenporträt en miniature“.


Info

Ijoma Mangold – Lesung: So 11.2., 17 Uhr, Ludwigshafen, Das Haus (Hausboot), www.dashaus-lu.de, Tel. 0621-5042888; So 10.6., 11 Uhr, Edenkoben, Künstlerhaus, www.kuenstlerhaus-edenkoben.de. |ms

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